Alle mal hereinspaziert!
Die Pensionskassenwahl ist gelaufen
Am Anfang des Jahres sind zahlreiche Pensionskassenmitglieder unter Euch unserem Aufruf gefolgt, sich für die Wahl der Pensionskasse Rundfunk anzumelden. Unser Konzept sah vor, für die nächste (5-jährige) Legislaturperiode der Vertreterversammlung endlich dabei zu sein und zwar mit drei Plätzen. Am 24. und 25. Juni war die konstituierende Sitzung der Vertreterversammlung in Frankfurt. Nun steht fest: mehr…
2:1 gewonnen
Die Arbeitslosengeld-1-Reform bleibt bestehen – und wird etwas verbessert
In der Nacht vom 14. auf den 15. Juni hat der Bundestag das Anwartschaftszeitänderungsgesetz für den Arbeitslosengeld-1-Anspruch der kurz befristet Beschäftigten für weitere 2 Jahre verlängert und eine dezente Nachbesserung vorgenommen. Zu dezent, findet der BFFS und freut sich trotzdem über den kleinen Fortschritt. mehr…
Das Einmaleins von Rechten und Pflichten
Vorsorgepflicht für Solo-Selbständige – und die Petition dagegen
Unsere Arbeitsministerin, Ursula von der Leyen, plant eine Altersvorsorgepflicht für diejenigen selbstständig tätigen Erwerbspersonen, die bisher von dieser Pflicht befreit waren. Dagegen wandte sich eine Petition, die von 80.000 Unterzeichnern – darunter zahlreichen Künstlern, auch Schauspielern – unterstützt wurde. Sie argumentieren: „Grundsätzlich stellt ein staatlicher Zwang zum Abschließen einer Versicherung einen erheblichen mehr…
Ein Sieg für die Schauspieler
Die GVL-Beiratswahl 2012
Am Dienstag, den 15. Mai sind fast 400 Schauspieler dem Aufruf des BFFS und anderer Verbände gefolgt und gaben ihr Votum bzw. sind zur GVL-Beiratswahl erschienen. Die massenhafte Präsenz der Schauspieler war eine überdeutliche Demonstration ihres Unmutes und rückte ihre zentrale Forderung machtvoll in den Vordergrund: Schauspieler beanspruchen mehr als nur einen von insgesamt 24 Beiratssitzen – mehr…
Urheberrecht versus Nutzerrecht
Eine Standortbestimmung des BFFS
Es herrscht Krieg. Die Metaphern werden aufgerüstet, und die Gräben zwischen den Kriegern für das „Urheberrecht“ und den Kombattanten für das „Nutzungsrecht“ werden tiefer. Die Gegner eines Gesetzes zur stärkeren Kontrolle des Netzes organisieren sich sehr effektiv und gehen mit einer Entrüstung auf die Straße, als stünde tatsächlich die Meinungsfreiheit auf dem Spiel. Die Rechteverwerter dagegen mehr…
Autogrammkarten für Ursula, für Angela und für Arbeitslosengeld 1
Berlin, 9. März 2012. Der BFFS fordert seine Mitglieder und alle anderen Schauspielerinnen und Schauspieler auf, ihre Autogrammkarten mit persönlicher Widmung an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Arbeitsministerin Ursula von der Leyen zu schicken, um einen gerechten Arbeitslosengeld-1-Anspruch durchzusetzen. mehr…
Noch immer nicht am Ziel, aber eine Runde weiter
Neues von der Arbeitslosengeld-1-Baustelle
Ende Januar sind wichtige Weichenstellungen vorgenommen worden zur Weiterentwicklung der Arbeitslosengeld-1-Regelung für kurz befristet Beschäftigte. Die verantwortlichen Kultur- und Sozialpolitiker der schwarz-gelben Regierungskoalition und Angehörige des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) einigten sich auf einen Kompromiss. Das bisherige Anwartschaftszeitände-rungsgesetz läuft in diesem Jahr aus. Und nun musste entschieden werden, ob es wegen seiner geringen Wirksamkeit mehr…
Warum nur 1 Prozent?
Die Hintergründe der katastrophal kümmerlichen GVL-Ausschüttungen
Das war ein übler Schock zum Jahreswechsel. Rückmeldungen unserer Mitglieder ergaben: Schauspieler haben bei der letzten GVL-Ausschüttung im Schnitt nur 1 % erhalten im Vergleich zum Vorjahr. Die erste Ausschüttung nach der Verteilungsumstellung vom honorarbasierten zum nutzungsorientierten System geriet zum Desaster für Schauspieler. Wo liegen die Gründe? Der BFFS hat die GVL um eine mehr…
Verspätete „Weihnachten“ mit wenig „Bescherung“
Die GVL-Ausschüttung verzögert sich und fällt erheblich geringer aus!
Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Leider erreichen uns zum Jahreswechsel schlechte Nachrichten: Wie Ihr bereits festgestellt habt, verspätet sich die anstehende GVL-Ausschüttung an die Leistungsschutzberechtigten – unser „Weihnachtsgeld“ kommt wohl erst nach Weihnachten. Aber noch schlimmer: Die Ausschüttung wird äußerst mickrig sein, weil der Gesetzgeber uns im Stich gelassen hat.
Nun haben mehr…
Neustart nach Besinnungspause
Am 12. Oktober wurden in München die am 28. April festgefahrenen Tarifverhandlungen um eine Gagenuntergrenze für Film- und Fernsehschauspieler fortgesetzt. Der BFFS und viele engagierte Schauspieler haben die Zwischenzeit genutzt, mit den Aktionen „Wir gehen baden“ (25. Juni), „Verlängerte Mittags- und Besinnungspause“ (14. Juli), „Wir pfeifen auf dem letzten Loch“ (1. Oktober) und der Unterschriftensammlung „Fair p(l)ay“ (1. bis 11. mehr…
Degeto-Halde verursacht Auftragsloch?
Die ARD-Tochter Degeto hat offenbar zu viel fiktionale Filme, Reihen und Serien auf Halde produzieren lassen.
Am 20.09.2011 bedauerte die Degeto in einer Presseerklärung, dass sie in den Jahren 2010 und 2011 ihr Engagement „sowohl im Lizenzerwerb als auch in der Produktion intensiviert“ habe und bat um Verständnis, „dass sie im sorgsamen Umgang mit Gebührengeldern verpflichtet ist, zunächst vorrangig ihren mehr…
Jobst Plog übernimmt Beirats-Position des BFFS
Hochkarätige Unterstützung für den Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler
Berlin, 1. September 2010
Dem Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler (BFFS) ist es gelungen, einen der kenntnisreichsten Männer des Deutschen Fernsehens in den Beirat zu berufen. Prof. Dr. Jobst Plog wird in dieser Position dem BFFS-Vorstand beratend zur Seite stehen. „Der BFFS hat sich vor vier Jahren mit erfrischender Kreativität auf mehr…
„Kostüm und Maske“ – Irrtum!
Der alte Klassiker: Du bist, wie in der Dispo geplant, vom Produktionsfahrer abgeholt worden oder selbst gekommen, wartest am Drehort auf Deinen Einsatz und dann vielleicht erst nach Stunden hörst Du: „Tut uns leid, aber wir können heute mit dir nicht drehen, weil wir hängen, weil es regnet, weil dein Kollege besoffen ist…“ oder was sonst noch als „höhere Gewalt“ mehr…
Offener Brief an die Stifter des Deutschen Fernsehpreises
Sehr geehrte Stifter,
wir, die Macher fiktionaler Programme, bedauern die geplante Abschaffung der Kategorien nahezu sämtlicher Einzelleistungen für fiktionale Formate sehr. So begrüßenswert die Schaffung neuer Kategorien für Formate ist, die inzwischen Teil der Fernsehrealität geworden sind, so schädlich ist dieser Schritt für die, wie es bei jeder Verleihung bisher beschwörend genannt wurde, Königsdisziplin, nämlich den fiktionalen Fernsehfilm. mehr…
Sind wir nun endgültig auf den Hund gekommen?
Appell an unsere Schauspielkollegen und Agenten
Liebe Kollegen, liebe Agenten,
pro Drehtag kostet
eine Kuh mindestens 450 €,
eine Katze mindestens 400 €,
ein Hund mindestens 350 €,
und wir fragen uns: Sind wir nun endgültig auf den Hund gekommen? mehr…
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