Das BFFS-Team
- BFFS-Vorstand: (v.li.n.re) 1. Reihe: Antoine Monot Jr., Julia Beerhold, Thomas Schmuckert, Michael Brandner; 2. Reihe: Hans-Werner Meyer, Heinrich Schafmeister, Bernhard F. Störkmann (geschäftsführender Justitiar); 3. Reihe: Brien Dorenz (geschäftsführender Justitiar). Foto: Sebastian Hartz.
Die geschäftsführenden Justiziare
Die geschäftsführenden Justiziare des BFFS sind
Bernhard F. Störkmann in Berlin
Brien Dorenz in Köln
Der BFFS-Vorstand
Julia Beerhold
Michael Brandner (Vorstandsvorsitzender)
Hans-Werner Meyer
Antoine Monot, Jr. (stellv. Vorstandsvorsitzender)
Heinrich Schafmeister (Schatzmeister)
Thomas Schmuckert noch ohne Text und Bild
Martin May noch ohne Text und Bild
Julia Beerhold

- Bild: Janine Guldener
Julia Beerhold wurde in Düsseldorf geboren mit dem Ziel, so schnell wie möglich etwas anderes zu sehen. Nach Aufenthalten in Malaysia, USA, Frankreich und Chile lebte sie etliche Jahre in Madrid und absolvierte dort auch ihr Schauspielstudium. Seitdem ist sie nicht weniger reiselustig, aber immerhin sesshaft in Köln. Nach Engagements an verschiedenen Bühnen und einer glanzvollen Karriere als Punkrockgitarristin bei den Bands KWIRL und G.C.Poma (Grrlism Causes Pimples On My Ass) tourte sie mehrere Jahre lang als Pianistin und Sängerin mit dem Serge-Gainsbourg-Abend "Ich liebe dich... ich auch nicht". Heute arbeitet Julia Beerhold hauptsächlich als Schauspielerin für Film und Fernsehen (Wilsberg, Die Anrheiner, Wolffs Revier, Achterbahn, Die Familienanwältin, Meine böse Freundin, Tatort, Soko Köln, Der letzte Bulle, Die Kumpel, u.a.). Neben ihrer Tätigkeit als Schauspielerin dreht sie Dokumentarfilme ("Schattenmenschen", WDR 2007) und arbeitet als Schauspielcoach im In- und Ausland. Seit Februar 2009 ist sie im Vorstand des BFFS und möchte die Kollegen vor allen in den Themenbereichen "Soziale Absicherung" und "Verbesserung der Arbeitsbedingungen" unterstützen.
Kontakt: julia.beerhold
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Michael Brandner
Michael Brandner wurde 1951 in Augsburg geboren und wuchs im Ruhrgebiet auf. Der gelernte Schreiner und Innenarchitekt stand unter der Bochumer Intendanz von Peter Zadek das erste Mal auf der Bühne. Nach der Bildung des freien Theaters „Fletch Bizzel“ wurde Michael Brandner Ensemblemitglied am Stadttheater Dortmund unter der Leitung von Guido Huonder. Mit der Ruhrpottsaga „Rote Erde“ hatte er dann seinen entscheidenden Durchbruch als Fernsehdarsteller. Seitdem war Michael Brandner bei etwa 200 Film- und Fernsehproduktionen in den unterschiedlichsten Rollen zu sehen. Seine uneingeschränkte Vielseitigkeit ermöglicht ihm in allen Genres zu arbeiten. Für seine Rolle im BR-Tatort „Schneetreiben“ war er 2006 als bester männlicher Hauptdarsteller nominiert.
Kontakt: michael.brandner
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Hans-Werner Meyer

- Bild: Morten Bjarnhof
Hans-Werner Meyer begann seine Karriere nach dem Studium an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover 1990 am Residenztheater München und wechselte 1993 an die Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin. Er arbeitete in dieser Zeit mit bedeutenden Theaterregisseuren wie Andrea Breth, Luc Bondy, Leander Haussmann, Robert Lepage, Elmar Goerden oder Amelie Niermeyer.
Von Josef Vilsmaier 1992(„Charlie und Louise“) für den Film entdeckt, folgten weitere hochkarätige Kino- und Fernsehproduktionen wie „Der Schatten des Schreibers“ (1994, Kino, Regie: Niki List), „Wer Kollegen hat, braucht keine Feinde“ (1995, TV, Regie: Martin Enlen), „Busenfreunde“(Regie: Thomas Berger), und „Es geschah am helllichten Tag“ (Regie: Nico Hofmann) (beide TV 1996), bevor er 1997 das feste Engagement an der Schaubühne verließ, und sich schwerpunktmäßig dem Film widmete.
Hans-Werner Meyer gehört seitdem zu den meistbeschäftigten und vielseitigsten Schauspielern seiner Generation. Er spielte bislang in über 80 Filmen. Darunter 48 Folgen der erfolgreichen Krimiserie „Die Cleveren“, für deren Titelrolle, des Polizeipsychologen Dominik Born, er den Bayerischen Fernsehpreis 2000 erhielt, sowie 2000 und 2001 für den Deutschen Fernsehpreis nominiert wurde.
In den letzten Jahren wurde das Rollenangebot immer vielfältiger und umfasste so unterschiedliche Figuren wie den Langstreckenläufer Dieter Baumann in „Ich will laufen – Der Fall Dieter Baumann“ (2004; TV, R,: Diethard Klante) und den langsam wahnsinnig werdenden preußischen Offizierssohn Albrecht Sterenberg in dem historischen Zweiteiler „Der weiße Afrikaner“ (2003, TV, R.: Martin Enlen). Auf die Rolle des charmanten aber höchst unmoralischen Robert Falk in der Tragikomödie „Der Überflieger“ (2004, TV, R.: Rolf Silber) folgte mit der Darstellung des schillernden Paten eines internationalen Schleuser-Syndikats eine Hauptrolle in dem internationalen Vierteiler „Im Zeichen des Drachen“ (2004,2005, TV, R.: Antonello Grimaldi (Produktion: Sergio Silva). Ebenfalls im Frühjahr 2005 wechselte Hans-Werner Meyer von dem Drama um ein entführtes Baby „Die andere Hälfte des Glücks“(AT, TV, R.: Christiane Balthasar) über den Kinofilm Lapislazuli – Im Auge des Bären von Wolfgang Murnberger, ein Kinderfilm über einen Neandertalerjungen, den Vater des Mädchens, die ihn in den Bergen trifft zu der Komödie „Ich leih mir eine Familie“ (AT, TV, R: Michael Rowitz).
Vielseitigkeit bleibt seitdem die Konstante. Auf den umstrittenen Event-Zweiteiler „Eine einzige Tablette“ über den Contergan-Skandal (R:Adolf Winkelmann) folgte das Erfolgs-Theaterstück „Alte Freunde“, die Abendteuer-Fantasy-Komödie „Das Ungeheuer von Loch Ness“ (R:Michael Rowitz) und die Event-Produktionen „Prager Botschaft“ (R: Lutz Konermann) und Frank Schätzings „Mordshunger“ (R:Robert Pejo).
Mit „Spider“ entsteht im Sommer 2007 Meyers erstes Hörbuch.
Bild: Morten Bjarnhof
Kontakt: hans-werner.meyer
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Antoine Monot, Jr.
Der Schweizer Antoine Monot, Jr. wurde 1975 in Deutschland geboren. Nach seiner Ausbildung zum Regisseur an der Theaterhochschule Zürich übernahm Monot, Jr. mehrere PR-Mandate für Theatergruppen. 1999 produzierte Monot, Jr. den Kurzfilm TIMING für die Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich. Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler (Bester Darsteller 2001 am Filmfestival Sochi) in Kinofilmen wie "Tschäss", "Absolute Giganten", "Lammbock", "Das Experiment", "Eierdiebe", "Die blaue Grenze" gründete er 1999 zusammen mit Karl Spoerri die Agentur „Creative Artists Management“ mit Sitz in Zürich, später in München und Köln. Seit 2005 ist er Gründungsmitglied und Programmleiter des Zürich Film Festivals und verantwortlich für die IT-Infrastruktur der Firma. Seit 2004 schreibt Monot, Jr. eine regelmässig erscheinende Kolumne. Zuerst für das Jugend-Magazin „Blond“ und bis heute für www.kolumnen.de. Der Klassiker Filmszene D - Die 250 wichtigsten Jungen Deutschen Stars aus Kino & TV beschreibt Monot, Jr. so: "... wenn Monot seine Präsenz einsetzt, kann man sich die Filme nicht mehr ohne ihn vorstellen". Antoine Monot, Jr. ist Mitglied der Deutschen Filmakademie und Vorstandsmitglied des Bundesverbands der Film- und Fernsehschauspieler (BFFS).
Kontakt: antoine.monot
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Heinrich Schafmeister
Heinrich Schafmeister wurde 1957 im Ruhrgebiet geboren, wuchs dort auf und erhielt dort seine wesentliche Prägung. Der Beruf seines Vaters – hoher Richter der Sozialgerichtsbarkeit – wirkte auf den jungen Heinrich eher abschreckend und er nahm sich fest vor, später einmal etwas ganz, ganz anderes zu werden.
Die Beatles weckten in ihm die Liebe zur Musik. Er lernte Klavier, Gitarre und gründete seine erste Band. Nach dem er sein Abitur mit mathematisch-naturwissenschaftlichem Schwerpunkt bestanden und seinen Zivildienst als Krankenpfleger geleistet hatte, konnte er sich endlich ganz seiner musikalischen Leidenschaft widmen. Ansonsten führte ihn sein „gerader Weg“ durch verschiedene Studien, verschiedene Wohnkommunen, durch verschiedene Jobs. Schließlich tingelte er mit dem Rocktheater KAMIKAZE ORKESTER durch deutsche Lande – der Name war Programm.
Das brachte ihn auf die Idee. Er brach alles ab, studierte Schauspiel an der Folkwangschule in Essen und machte dort 1984 seinen Abschluss.
Als Schauspieler ist er seitdem „mitten drin“: Er ist lange Zeit fest am Theater gewesen, gastiert an verschiedenen Häusern oder Festspielen, zieht mit Theatertourneen von Ort zu Ort, synchronisiert, arbeitet für den Hörfunk, liest, dreht fürs Kino, lebt vom Fernsehen, ist in Movies, Reihen und Serien zu sehen, hat große und kleine Rollen, hat Erfolg und Misserfolg, manches ist herausragend – gut oder schlecht. Er wurde nominiert, er bekam Preise, er war himmelhochjauchzend zu Tode betrübt.
Mit seiner Frau Jutta – sie ist Schauspielagentin – ist er seit Ende der Schauspielschulzeit zusammen.
Seit 2005 ist er Mitglied in der Deutschen Filmakademie. Im April 2006 übernahm er den „begehrten“ Posten des BFFS-Schatzmeisters. Im Vorstand ist er – die väterliche Prägung setzte sich schließlich doch durch – zuständig für den Sozialversicherungsdschungel.
Kontakt: heinrich.schafmeister
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