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	<title>BFFS</title>
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	<description>Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler</description>
	<lastBuildDate>Sat, 25 May 2013 10:23:23 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Verhandlungserfolg:  Anfang vom Ende der Buyout-Vergütungen</title>
		<link>http://www.bffs.de/4292-verhandlungserfolg-anfang-vom-ende-der-buyout-verguetungen/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 May 2013 12:20:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BFFS Geschäftsstelle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Filmschaffende werden künftig an erfolgreichen Kinofilmen beteiligt
Berlin, den 21. Mai 2013
Nach annähernd dreijähriger Verhandlungszeit haben der Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler e.V. (BFFS) und ver.di mit der Allianz Deutscher Produzenten &#8211; Film &#38; Fernsehen e.V. (Produzentenallianz) eine Einigung zum Abschluss eines Tarifvertrages für die Beteiligung von Filmschaffenden (Urheber und Leistungsschutzberechtigten) an den Verwertungserlösen der Filmhersteller für den Bereich <a href="http://www.bffs.de/4292-verhandlungserfolg-anfang-vom-ende-der-buyout-verguetungen/" class="read_more">mehr...</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Filmschaffende werden künftig an erfolgreichen Kinofilmen beteiligt</strong></p>
<p>Berlin, den 21. Mai 2013</p>
<p>Nach annähernd dreijähriger Verhandlungszeit haben der Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler e.V. (BFFS) und ver.di mit der Allianz Deutscher Produzenten &#8211; Film &amp; Fernsehen e.V. (Produzentenallianz) eine Einigung zum Abschluss eines Tarifvertrages für die Beteiligung von Filmschaffenden (Urheber und Leistungsschutzberechtigten) an den Verwertungserlösen der Filmhersteller für den Bereich Kino erzielt.</p>
<p>Die neue Regelung, die ab dem 1. Januar 2014 in Kraft tritt, sieht eine stufenweise Beteiligung der Urheber und der ausübenden Künstler an den Erlösen aus der Verwertung von Kinofilmen in Höhe von 7,5%, 12,5% und 15% unter Berücksichtigung bestimmter Beteiligungsschwellen vor.</p>
<p>„Diese Einigung über eine Erlösbeteiligung bedeutet eine wichtige Weichenstellung für alle Filmschaffenden,“ kommentiert Heinrich Schafmeister, Vorstandsmitglied des Bundesverbands der Film- und Fernsehschauspieler (BFFS) den Verhandlungserfolg. „Mit diesem Tarifabschluss wird erstmals der gesetzliche Anspruch der Filmschaffenden auf eine angemessene Vergütung nach Urhebergesetz auch tarifvertraglich abgesichert und von der Produzentenseite anerkannt!“</p>
<p>Die Beteiligung der berechtigten Filmschaffenden setzt ein, wenn durch die  Verwertungserlöse des Kinofilms die Finanzierungsmittel des Filmherstellers eingespielt wurden und er beginnen muss, Fördergelder zurückzuzahlen – also eine „schwarze Null“ erreicht wurde. Ein beteiligungsfreier Korridor nach Erreichen der „schwarzen Null“, wie er von den Produzenten immer wieder zur Bedingung gemacht wurde, ist entsprechend der Forderung von BFFS und ver.di nicht vereinbart. Der Tarifvertrag gilt zunächst für die Dauer von drei Jahren.</p>
<p>Zur Verteilung der Erlöse, die den berechtigten Schauspielern zustehen, wird der BFFS in Kürze die Deutsche Schauspielkasse gründen.</p>
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		<item>
		<title>Der Bär ist erlegt</title>
		<link>http://www.bffs.de/4297-der-baer-ist-erlegt/</link>
		<comments>http://www.bffs.de/4297-der-baer-ist-erlegt/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 May 2013 05:10:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinrich Schafmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Vergütung]]></category>
		<category><![CDATA[Tarif]]></category>

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		<description><![CDATA[Der BFFS paraphiert den neuen „Ergänzungstarifvertrag Erlösbeteiligung Kinofilm“
Erstmals in Deutschland gibt es eine tariflich abgesicherte Erlösbeteiligung für Kreative bei Kinofilmen.
Das ist in Deutschland überhaupt der erste Tarifvertrag, der Folgevergütungen für unsereins festschreibt.
Dieses historische Papier ist der erste Tarifvertrag, den der BFFS als eigenständige tariffähige Partei nicht nur mitverhandelt, sondern auch mitparaphiert hat und unterschreiben wird.
Aber von <a href="http://www.bffs.de/4297-der-baer-ist-erlegt/" class="read_more">mehr...</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: justify">Der BFFS paraphiert den neuen „Ergänzungstarifvertrag Erlösbeteiligung Kinofilm“</h2>
<p style="text-align: justify">Erstmals in Deutschland gibt es eine tariflich abgesicherte Erlösbeteiligung für Kreative bei Kinofilmen.</p>
<p style="text-align: justify">Das ist in Deutschland überhaupt der erste Tarifvertrag, der Folgevergütungen für unsereins festschreibt.</p>
<p style="text-align: justify">Dieses historische Papier ist der erste Tarifvertrag, den der BFFS als eigenständige tariffähige Partei nicht nur mitverhandelt, sondern auch mitparaphiert hat und unterschreiben wird.<span id="more-4297"></span></p>
<h3 style="text-align: justify">Aber von vorne:</h3>
<p style="text-align: justify">Seit Neufassung des Urheberrechts im Jahre 2002 bemühen sich die Verbände der <a href="http://www.bffs.de/tag/regisseure/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Regisseure">Regisseure</a>, Autoren, Komponisten, Kameraleute, Filmeditoren, Szenen- und Kostümbildner usw. und ver.di, dass nicht ausgerechnet die Kreativen in die Röhre schauen, wenn ihre Filmwerke bei den Werknutzern, Produzenten, Sendern, Verleihern etc., Erlöse generieren.</p>
<p style="text-align: justify">Die Lage war schon Anfang 2003 nicht rosig: Am Erfolg der Kinofilme wurde sowieso kaum ein Filmschaffender beteiligt und die Praxis, Wiederholungshonorare zu zahlen, wurde von den öffentlich-rechtlichen Sendern schon damals Stück für Stück zurückgenommen. Die Privatsender mit ihren Buy Out Verträgen machten es ihnen vor. Da kümmerte es auch nicht, dass im internationalen Ausland Folgevergütungen durchaus üblich sind. Als letzter Sender hat inzwischen auch das <a href="http://www.bffs.de/tag/zdf/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ZDF">ZDF</a> beinahe alle Wiederholungsverträge abgeschafft. Das ist skandalös, rechtlich aber unproblematisch, weil diese Wiederholungsverträge, die nun aussterben, nie das Ergebnis einer tariflichen Einigung, sondern aus Sicht der Sender einseitige „Gefälligkeiten“ waren, die deshalb in schwierigen Zeiten auch wieder kassiert werden können.</p>
<p style="text-align: justify">Gebremst werden kann diese traurige Entwicklung nur, wenn unsere Interessensorganisationen mit den Werknutzern sogenannte „gemeinsame Vergütungsregeln“ oder sogar Tarifverträge vereinbaren, die Folgevergütungen rechtlich vorschreiben.</p>
<p style="text-align: justify">Die Schauspieler hatten sich erst 2006 organisiert. Die Bemühungen der anderen Urheber, ihrer Organisationen einschließlich ver.di, mit den Werknutzern zu verhandeln, musste sich der gerade gegründete BFFS zunächst eher von der Seitenlinie anschauen. Es war ein frustrierendes Schauspiel:</p>
<p style="text-align: justify">Die Produzenten und Sender spielten mit den Kreativen Hase und Igel. Die Produzenten meinten, <em>„wir haben nicht das Sagen, wendet Euch an die Sender“</em>. Und die Sender verweigerten Verhandlungen, weil sie nicht unsere direkten Vertragspartner seien, und schubsten uns wieder zurück zu den Produzenten.</p>
<p style="text-align: justify">Aber auch unsere Kreativseite trug zum Scheitern bei. Statt den Bären gemeinsam zu erlegen, fielen die Verbände übereinander her, wie das Bärenfell nachher zu verteilen wäre. Nach jahrelangem Hickhack flog die Arbeitsgemeinschaft der Filmurheber ergebnislos auseinander und einzelne Verbände versuchten ihr Glück auf eigene Faust.</p>
<h3 style="text-align: justify">Tarifpartnerschaft mit ver.di</h3>
<p style="text-align: justify">Nachdem der BFFS sich 2009 für tariffähig erklärt hatte, schloss er 2010 mit ver.di eine Partnerschaft auf Augenhöhe. Die Filmeditoren (BFS) und die Tonleute (bvft) beauftragten ver.di, sie zu vertreten, und alle gemeinsam versuchten wir einen zweiten Anlauf. Unser Plan war, zunächst dort einen Durchbruch zu erzielen, wo unsere direkten Vertragspartner, die Produzenten, den Hut aufhaben, wo sie uns nicht ausweichen und an die übermächtigen Sender abwimmeln können: Das ist der Kinofilmbereich. Und dieses Mal wollten wir den Tarifweg beschreiten – nicht zuletzt deswegen, weil BFFS und ver.di sowieso einen Tarifvertrag für Schauspielerinnen und Schauspieler auf die Beine stellen wollten, um die gröbsten Auswüchse des allgemeinen Gagenverfalls zu unterbinden. Am 14.07.2010 begannen mit der Allianz Deutscher Produzenten &#8211; Film &amp; Fernsehen e.V. gleichzeitig die Tarifgespräche um Schauspielgagen, die noch andauern, und die Tarifrunden über die Erlösbeteiligung der Urheber und ausübenden Künstler bei Kinofilmen.</p>
<p style="text-align: justify">Nach fast drei Jahren intensiver Tarifarbeit, ca. 20 Verhandlungsrunden und unzähligen Telefonkonferenzen über eine juristisch äußerst komplizierte Materie konnten wir am 13.05.2013 endlich ein ganz neues Tarifwerk paraphieren. Ein Tarifwerk das für unsere Film- und Fernsehbranche eine wirkliche Premiere darstellt:</p>
<p style="text-align: justify">Das totale Buy Out war gestern, Folgevergütung ist morgen!</p>
<h3 style="text-align: justify">Kernpunkte des Tarifvertrags</h3>
<p style="text-align: justify">Der neue Ergänzungstarifvertrag Erlösbeteiligung Kinofilm zwischen der Produzentenallianz, BFFS und ver.di hat 17 Seiten. Seine Kernpunkte sind folgende.</p>
<ol>
<li>
<div style="text-align: justify">Der Tarifvertrag tritt am 01.01.2014 in Kraft, hat eine 3-jährige Laufzeit und regelt im Kinobereich die Erlösbeteiligung der Regisseure, Kameraleute, Szenen-, Kostüm-, Maskenbildner, Spezialeffekt-, Tonleute, Animationskünstler, Filmeditoren und Schauspieler, Synchronschauspieler, darstellende Tänzer, Sänger, Musiker und Stuntleute – unabhängig davon, ob sie angestellt oder selbständig am Kinofilm mitwirken, und unabhängig davon, ob sie Mitglieder bei ver.di, beim BFFS sind oder nicht.<br />
 <br />
Die Autoren, Komponisten und Musiker der Filmmusik werden mit den Produzenten eine eigene Erlösbeteiligungsregelung vereinbaren (müssen). <br />
 </div>
</li>
<li style="text-align: justify">Die Beteiligung (1. Beteiligungsschwelle) der Kreativen setzt ein, wenn die Filmförderer ihre bedingt rückführbaren Darlehen zurückfordern, das heißt, wenn ein Kinofilm die „schwarze Null“ erreicht hat, weil der Produzent sein Risikokapital zurück erwirtschaftet hat.  Die Produzenten hielten lange an ihrer Forderung eines „beteiligungsfreien Puffers“ fest. Sie stehen auf dem Standpunkt, dass die Kreativen erst beteiligt werden dürften, wenn die Eigenmittel refinanziert und zusätzlich ein Erlös-„Puffer“ in Höhe von weiteren 5 % der Herstellungskosten beim Kinoproduzenten eingegangen ist. Die Produzentenallianz argumentiert, dass Filmproduzenten so für Investitionen in Projekte entschädigt werden sollten, die erst gar nicht zustande kämen. <br />
 <br />
BFFS und ver.di waren stets gegen diesen „Puffer“, den wir aufgrund seiner zweifelhaften Bekömmlichkeit intern auch den „Kartoffelpuffer“ nennen. Schließlich teilen alle, auch Regisseure, Kameraleute, Schauspieler etc. das gleiche Branchenschicksal. Alle investieren eine Menge Zeit, Arbeit und auch Geld in zahlreiche Projekte, aus denen leider nie etwas wird. Mit dem Kartoffelpuffer würden aber viel zu viele Kinofilme erst gar nicht die 1. Beteiligungsschwelle erreichen und die Kreativen gingen leer aus.<br />
 <br />
Die Einführung einer beteiligungsfreien Zone jenseits der „schwarzen Null“ wäre – jedenfalls nach unserer Auffassung – ein gravierender struktureller Fehler, der, in einem Tarifwerk verankert, so leicht nicht mehr aus der Welt zu schaffen wäre. An unserer Haltung gegen den Kartoffelpuffer änderte auch die zwischen der Constantin Film und dem Kameraverband (BVK) zustande gekommene Schlichtung nichts, die den 5-Prozent-Puffer beinhaltet.Die von ver.di und BFFS ausgehandelte Gesamtbeteiligung an der 1. Beteiligungsschwelle von 7,5 % der Produzentenerlöse stellt insofern ein Kompromiss dar. Die Produzenten verzichten auf ihren „Puffer“ und wir auf unsere Beteiligungsforderungen von über 10 %. Ohne Puffer kommen viel mehr Kinofilme in die Beteiligung, deren Kreative – zugegeben – zunächst wenig bekommen. Das ist aber besser, als wenn fast alle Kreativen wegen des Puffers gar nichts bekämen.<br />
 <br />
Die 2. Beteiligungsschwelle setzt ein, wenn die bedingt rückführbaren Kredite der Filmförderinstitute getilgt sind. Die Gesamtbeteiligung der Kreativen erhöht sich dann auf 12,5 % der Produzentenerlöse.<br />
 <br />
Ab der 3. Beteiligungsschwelle, die erreicht ist, wenn der Produzent am Kinofilm nach der 2. Beteiligungsschwelle weitere Erlöse in Höhe von 20 % der Herstellungskosten erzielt hat, erhöht sich die Gesamtbeteiligung der Kreativen auf 15 %.<br />
 </li>
<li style="text-align: justify">Die Kreativen müssen sich nicht persönlich an die Produzenten wenden, um ihre Beteiligungen einzufordern. Sie müssen auch nicht selbst Nachforschungen betreiben und herausfinden, ob und wann Beteiligungen bei ihren Kinofilmen überhaupt fällig werden. Darum werden sich Verteilstellen kümmern. Eine davon wird die Deutsche Schauspielkasse sein, die vornehmlich die Erlösbeteiligungen an die Schauspieler abwickeln wird. Der BFFS ist zurzeit dabei, diese Deutsche Schauspielkasse zu gründen. Die andere Verteilstelle, die sich vorwiegend der Filmurheber annehmen soll, muss von ver.di noch „gecastet“ werden.<br />
 </li>
<li style="text-align: justify">Die Regeln der Binnenverteilung an die Gewerke (Regie, Kamera usw. bis hin zu Schauspiel) und die gewerkinterne Weiterverteilung an die einzelnen Berechtigten werden auch Bestandteil des Tarifvertrages sein. Aber die Produzenten akzeptieren unser Konzept und werden uns freie Hand lassen, soweit die innere Verteilung nachvollziehbar und nicht offensichtlich unangemessen ist.<br />
 <br />
Der BFFS hat ein Verteilungsschema vorgeschlagen und die sogenannte „Kreativgruppenformel“ entwickelt. Mit ihrer Hilfe wollen wir die Anteile der einzelnen Gewerke berechnen. Wir haben, nachdem „der Bär erlegt ist“, die Hoffnung, dass die interne Diskussion über die „Verteilung des Bärenfells“, die bislang an unseren Künstleregos scheiterte, durch die Demut einflößende Mathematik ein wenig versachlicht werden kann. ver.di hat den BFFS-Vorschlag gerne aufgegriffen und die Beteiligten sind bereits fleißig dabei, Daten für die Kreativgruppenformel zu ermitteln.  </li>
</ol>
<a name="Und+wie+geht+es+weiter%3F"></a><h3>Und wie geht es weiter?</h3>
<p style="text-align: justify">Zunächst werden wir alle Anstrengungen darauf verwenden, auch den Tarifvertrag für Schauspielerinnen und Schauspieler abschließen zu können.</p>
<p style="text-align: justify">Und dann müssen wir uns mit den abgeschlossenen Tarifverträgen im Rücken noch stärker als zuvor den Sendern zuwenden, insbesondere den öffentlich-rechtlichen. Sie kürzen die Etats für fiktionale Programme. Sie drücken die Gagen. Sie entziehen sich zunehmend ihrer Beitragspflicht zu unserer Altersversorgung (indem sie ihre Aufträge über 100-prozentige Sendertöchter laufen lassen, die keine Pensionskassenmitglieder sind).</p>
<p style="text-align: justify">Wir brauchen auch Vergütungsvereinbarungen für TV-Auftragsproduktionen. Und auch hier gilt:</p>
<p style="text-align: justify">Buy Out ist kein Naturgesetz.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>ARD und ZDF sägen am Ast, auf dem sie sitzen</title>
		<link>http://www.bffs.de/4275-ard-und-zdf-saegen-am-ast-auf-dem-sie-sitzen/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 May 2013 11:24:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BFFS Geschäftsstelle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Vergütung]]></category>

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		<description><![CDATA[Anlässlich der Verleihung des deutschen Filmpreises am 26. April forderten die Produzentenallianz, der BFFS und alle Organisationen der Film- und Fernsehschaffenden: „ARD und ZDF müssen sich zum Kinofilm bekennen! Er ist Teil ihres Kulturauftrags.“ Diese Resolution wurde dringend notwendig, weil die in der Gebührenkritik stehenden öffentlich-rechtlichen Anstalten äußern, sich ihrer Verantwortung für den deutschen Kinofilm entziehen zu wollen.
Die neue <a href="http://www.bffs.de/4275-ard-und-zdf-saegen-am-ast-auf-dem-sie-sitzen/" class="read_more">mehr...</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich der Verleihung des deutschen Filmpreises am 26. April forderten die Produzentenallianz, der BFFS und alle Organisationen der Film- und Fernsehschaffenden: <b>„<a title="Kinoresolution" href="http://www.bffs.de/files/2013/05/20130423-Kinoresolution-finale-Fassung-Alle-Verbände.pdf">ARD und ZDF müssen sich zum Kinofilm bekennen! Er ist Teil ihres Kulturauftrags.</a>“</b> Diese Resolution wurde dringend notwendig, weil die in der Gebührenkritik stehenden öffentlich-rechtlichen Anstalten äußern, sich ihrer Verantwortung für den deutschen Kinofilm entziehen zu wollen.</p>
<p>Die neue Haushaltsabgabe für ARD und <a href="http://www.bffs.de/tag/zdf/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ZDF">ZDF</a> lässt nicht gerade die Herzen höher schlagen. Überhaupt stößt die Gebührenfinanzierung der öffentlich-rechtlichen Sender auf immer weniger Verständnis in der Bevölkerung.</p>
<p>Das wäre der richtige Moment, an die besondere Verantwortung von ARD und ZDF zu erinnern, die ihnen das Bundesverfassungsgericht in der dualen Ordnung des Rundfunks zumisst:</p>
<p><i>„In dieser Ordnung … ist die unerlässliche ‚Grundversorgung’ Sache der öffentlich-rechtlichen Anstalten, zu der sie imstande sind, … weil sie nicht in gleicher Weise wie private Veranstalter auf hohe Einschaltquoten angewiesen, mithin zu einem inhaltlich umfassenden Programmangebot in der Lage sind. Die damit gestellte Aufgabe umfasst die essentiellen Funktionen des Rundfunks für die demokratische Ordnung ebenso wie für das kulturelle Leben in der Bundesrepublik.“ </i></p>
<p>Nach Auffassung des Bundesverfassungsgericht …</p>
<p><i>„kommt es darauf an zu gewährleisten, dass der klassische Auftrag des Rundfunks erfüllt wird, der neben seiner Rolle für die Meinungs- und politische Willensbildung, neben Unterhaltung und über laufende Berichterstattung hinausgehender Information seine kulturelle Verantwortung umfasst.“</i></p>
<p>Diese essentiellen Funktionen, schlussfolgert das Bundesverfassungsgericht …</p>
<p><i>„sind nach Lage der Dinge in erster Linie als solche der öffentlich-rechtlichen Anstalten anzusehen. Darin und in der Gewährleistung der Grundversorgung für alle finden der öffentlichrechtliche Rundfunk und seine besondere Eigenart, namentlich die Finanzierung durch Gebühren, ihre Rechtfertigung.“</i></p>
<p>Dieses Urteil stärkt all denjenigen den Rücken, die wie die unterzeichnenden Verbände der Kinoresolution das öffentlich-rechtliche Rundfunksystem verteidigen. Auch der BFFS stellt sich in dieser Frage eindeutig hinter ARD und ZDF – obwohl diese Sender schon seit längerem in schmerzhafter Weise die Gagen der Schauspielerinnen und Schauspieler kürzen, Wiederholungsverträge abschaffen und sich um die Pensionskassenbeiträge drücken.</p>
<p>Die Diskussion um die Haushaltsabgabe sollte mit dem Bewusstsein geführt werden, dass die öffentlich-rechtlichen Anstalten ohne Quotendruck ihre Funktionen für die demokratische Ordnung und für die Kultur in Deutschland erfüllen müssen.</p>
<p>Aber wenn ARD und ZDF auf den wachsenden Druck der Gebührenkritik nicht primetime kompatible Kultur im Stich lassen will, wenn sie dann noch behaupten, Kultur gehöre gar nicht zu ihrem Grundversorgungsauftrag, das kulturelle Leben, wie z. B. der deutsche Kinofilm, sei nicht ihre Aufgabe – dann sägen sie am Ast, auf dem sie sitzen, dann schlagen sie auch uns jedes Argument aus der Hand, mit dem wir die Sonderstellung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks rechtfertigen können und rechtfertigen wollen.</p>
<p>Mit unserer gemeinsamen Resolution, <b>„ARD und ZDF müssen sich zum Kinofilm bekennen! Er ist Teil ihres Kulturauftrags“</b> appellieren wir auch an die Gebühren zahlende Öffentlichkeit, die Verkümmerung der Kultur im Programm nicht weiter hinzunehmen.</p>
<p><a href="http://www.bffs.de/files/2013/05/DSC_3993.jpg" rel="lightbox[4275]" title="ARD und ZDF sägen am Ast, auf dem sie sitzen"><img class="alignnone size-medium wp-image-4281" alt="DSC_3993" src="http://www.bffs.de/files/2013/05/DSC_3993-300x200.jpg" width="300" height="200" /></a><a href="http://www.bffs.de/files/2013/05/DSC_4006.jpg" rel="lightbox[4275]" title="ARD und ZDF sägen am Ast, auf dem sie sitzen">              <img class="alignnone size-medium wp-image-4282" alt="DSC_4006" src="http://www.bffs.de/files/2013/05/DSC_4006-300x200.jpg" width="300" height="200" /></a></p>
<p><a href="http://www.bffs.de/files/2013/05/DSC_4035.jpg" rel="lightbox[4275]" title="ARD und ZDF sägen am Ast, auf dem sie sitzen"><img class="alignnone size-medium wp-image-4283" alt="DSC_4035" src="http://www.bffs.de/files/2013/05/DSC_4035-300x188.jpg" width="299" height="187" /></a><a href="http://www.bffs.de/files/2013/05/DSC_4046.jpg" rel="lightbox[4275]" title="ARD und ZDF sägen am Ast, auf dem sie sitzen">              <img class="alignnone size-medium wp-image-4284" alt="DSC_4046" src="http://www.bffs.de/files/2013/05/DSC_4046-300x200.jpg" width="300" height="185" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Stammtischerinnerung: 06. Mai 2013</title>
		<link>http://www.bffs.de/4203-stammtischerinnerung-04-maerz-2013/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Apr 2013 12:13:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BFFS Geschäftsstelle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bffs.de/?p=4203</guid>
		<description><![CDATA[Liebe Mitglieder,
in der übernächsten Woche finden die monatlichen BFFS-Stammtische in Berlin, Köln, Hamburg, München und Frankfurt am Main statt.
Wir freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen jeweils um 19:00 Uhr.
Hier gehts zu den einzelnen Themen im Mai! <a href="http://www.bffs.de/4203-stammtischerinnerung-04-maerz-2013/" class="read_more">mehr...</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Mitglieder,</p>
<p>in der übernächsten Woche finden die monatlichen BFFS-Stammtische in Berlin, Köln, Hamburg, München und Frankfurt am Main statt.</p>
<p>Wir freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen jeweils um 19:00 Uhr.</p>
<p><a href="http://www.bffs.de/bffs-stammtische/">Hier gehts zu den einzelnen Themen im Mai!</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BFFS fordert: Klares Bekenntnis der Sender zu Kinoproduktionen</title>
		<link>http://www.bffs.de/4214-bffs-fordert-klares-bekenntnis-der-sender-zu-kinoproduktionen/</link>
		<comments>http://www.bffs.de/4214-bffs-fordert-klares-bekenntnis-der-sender-zu-kinoproduktionen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Mar 2013 09:39:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BFFS Geschäftsstelle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bffs.de/?p=4214</guid>
		<description><![CDATA[BFFS fordert: Klares Bekenntnis der Sender zu Kinoproduktionen
BFFS schließt sich Produzentenallianz und BVR an
Berlin, den 13. März 2013
Der Bundesverband der Film und Fernsehschauspieler (BFFS) schließt sich der Forderung der Produzentenallianz und des Regieverbandes (BVR) nach einem klaren Bekenntnis der öffentlich-rechtlichen Sender vorbehaltlos an. ARD-Programmchef Volker Herres hatte von Kino-Koproduktionen Primetime-Tauglichkeit als Grundvoraussetzung für eine Ausstrahlung im Fernsehen <a href="http://www.bffs.de/4214-bffs-fordert-klares-bekenntnis-der-sender-zu-kinoproduktionen/" class="read_more">mehr...</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>BFFS fordert: Klares Bekenntnis der Sender zu Kinoproduktionen</strong></p>
<p><strong>BFFS schließt sich Produzentenallianz und BVR an</strong></p>
<p>Berlin, den 13. März 2013</p>
<p>Der Bundesverband der Film und Fernsehschauspieler (BFFS) schließt sich der Forderung der Produzentenallianz und des Regieverbandes (BVR) nach einem klaren Bekenntnis der öffentlich-rechtlichen Sender vorbehaltlos an. ARD-Programmchef Volker Herres hatte von Kino-Koproduktionen Primetime-Tauglichkeit als Grundvoraussetzung für eine Ausstrahlung im Fernsehen verlangt und BR-Fernsehdirektorin Bettina Reitz hatte eine Reduktion des öffentlich-rechtlichen Engagements bei Kino-Koproduktionen angekündigt.</p>
<p>„Wir verstehen Reitz Äußerungen als Warnschuss“, sagt Hans-Werner Meyer, Vorstandsmitglied des BFFS und erklärt: „Frau Reitz warnt offensichtlich davor, bei der derzeitigen Gebührendebatte zu weit zu gehen. Deshalb verweist sie darauf, dass eine Reduktion des Budgets automatisch „zulasten der Auftragsproduktionen und Kino-Koproduktionen gehen würde.“ Wir gehen davon aus, dass Bettina Reitz, die ihre Leidenschaft für Qualität schon oft unter Beweis gestellt hat – zuletzt durch die Mitinitiierung des <a href="http://www.bffs.de/tag/oscar/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Oscar">Oscar</a>-prämierten Haneke-Films „Liebe“ &#8211; mit diesen Äußerungen eher einer Zwangssituation Ausdruck verleiht als ihrem persönlichen Wunsch.“</p>
<p>Mit wachsender Sorge beobachtet allerdings auch der BFFS eine immer größer werdende Entfremdung zwischen den öffentlich-rechtlichen Sendern und den Film-und Fernsehkreativen, die hierzulande nicht voneinander zu trennen sind. &#8220;Es sind dieselben Produzenten, <a href="http://www.bffs.de/tag/regisseure/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Regisseure">Regisseure</a> und Schauspieler, die die Inhalte für Kino und Fernsehen herstellen&#8221;, ergänzt Martin May, Vorstandsmitglied im BFFS. &#8220;Wenn jetzt eine weitere Reduktion der Senderbeteiligung bei Kino-Koproduktionen und die Überprüfung derselben auf &#8216;Primetime-Tauglichkeit&#8217; angekündigt werden, ist ein Aussterben der Vielfalt von Erzähltechniken zu befürchten. Kinofilme erzählen anders. Wenn sie das nicht mehr dürfen, wenn sie genau so erzählt werden sollen wie Primetime-Fernsehfilme, dann wird das Wissen und die Akzeptanz um diese Erzähltechniken sowohl beim Publikum als auch bei den Filmemachern immer weiter verkümmern.&#8221;</p>
<p>Der BFFS unterstützt ausdrücklich das Prinzip des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, verbindet diese Unterstützung aber mit der Forderung, die vom Gebührenzahler verwalteten finanziellen Mittel dem kulturellen Auftrag der öffentlich-rechtlichen Sender gemäß einzusetzen und diesen Einsatz transparent zu machen.</p>
<p>&#8220;Wenn Gebührenmilliarden für filmkulturelle Verödung verwendet werden&#8221;, stellt Michael Brandner, Vorsitzender des BFFS, fest, &#8220;dann werden sie falsch verwendet. Das muss überprüf- und korrigierbar sein. Sowohl die Ko-Finanzierung für Kinoproduktionen als auch das Zur-Verfügung-Stellen akzeptabler Sendeplätze ist in den letzten Jahren immer weiter zurückgegangen. Dabei haben die Sender nicht nur einen Prestigegewinn durch die Kino-Koproduktionen, sie leisten damit auch einen Beitrag zur Bildung jener Filmkreativer, die ihnen ihr Programm herstellen. Film und Fernsehen bedingen und inspirieren einander. Wenn der deutsche Film nicht mehr in seiner Vielfalt finanziert wird, wird auch die Qualität des Fernsehens darunter leiden.&#8221;</p>
<p>Der BFFS – Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler e.V.</p>
<p>Der BFFS vertritt die Interessen der Film- und Fernsehschauspieler in Deutschland. Seit seiner Gründung im April 2006 stellt der Bundesverband mit über 2.400 Mitgliedern heute den größten Berufsverband der nationalen Film- und Fernsehindustrie.</p>
<p>Hauptanliegen ist eine erfolgreiche und im internationalen Kontext konkurrenzfähige Film- und Fernsehindustrie mit transparenten und fairen Regeln für alle Beteiligten. In dem Bewusstsein, dass Schauspieler Rückgrat und Gesicht einer wichtigen Branche mit hohem Zukunftspotential sind, pflegt der Bundesverband eine enge Vernetzung mit Politik, Sendern, Produzenten und anderen Filmverbänden.</p>
<p>Zu den Zielen des BFFS zählen die Schaffung fairer <a href="http://www.bffs.de/tag/arbeitsbedingungen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Arbeitsbedingungen">Arbeitsbedingungen</a> und verlässlicher sozialer Standards sowie die Förderung, Ermöglichung und der Schutz künstlerischer Qualität in Ausbildung und Produktion.</p>
<p>2.691 Zeichen</p>
<p>Abdruck honorarfrei. Beleg erbeten.</p>
<p>Weitere Informationen:</p>
<p>orangeblue relations gmbh</p>
<p>Antje Meyer</p>
<p>Torstr. 218</p>
<p>10115 Berlin</p>
<p>Tel.: 030/284878-0</p>
<p>Fax: 030/284878-20</p>
<p>E-Mail: <a href="mailto:info@orange-blue.de">info@orange-blue.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Herzlichen Glückwunsch, Christoph!</title>
		<link>http://www.bffs.de/4200-herzlichen-glueckwunsch-christoph/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Feb 2013 11:38:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BFFS Geschäftsstelle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Christoph Waltz]]></category>
		<category><![CDATA[Oscar]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir gratulieren unserem Kollegen Christoph Waltz ganz herzlich zu seinem zweiten Oscar. Das ist einfach sensationell. <a href="http://www.bffs.de/4200-herzlichen-glueckwunsch-christoph/" class="read_more">mehr...</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wir gratulieren unserem Kollegen <a href="http://www.bffs.de/tag/christoph-waltz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Christoph Waltz">Christoph Waltz</a> ganz herzlich zu seinem zweiten <a href="http://www.bffs.de/tag/oscar/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Oscar">Oscar</a>. Das ist einfach sensationell.</p>
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		<title>ZDF beseitigt Irritationen: SchauspielerInnen müssen keine Lizenzgebühren für Demoszenen zahlen</title>
		<link>http://www.bffs.de/4193-zdf-beseitigt-irritationen-schauspielerinnen-muessen-keine-lizenzgebuehren-fuer-demoszenen-zahlen/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Feb 2013 15:45:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BFFS Geschäftsstelle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Lizenzgebühren]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Kolleginnen und Kollegen,
gestern, am 21.02.2013, erhielten wir vom ZDF die Zusicherung, dass der Sender von SchauspielerInnen, die Ausschnitte zur nichtkommerziellen Eigendarstellung verwenden wollen, keine Lizenzgebühren verlangen wird.
Noch besser: In Zukunft wird das ZDF diese Jahrzehnte alte Bewerbungspraxis nicht wie in der Vergangenheit nur stillschweigend dulden, sondern sogar dafür einen rechtlichen Rahmen setzen. Diesen Rahmen können dann die <a href="http://www.bffs.de/4193-zdf-beseitigt-irritationen-schauspielerinnen-muessen-keine-lizenzgebuehren-fuer-demoszenen-zahlen/" class="read_more">mehr...</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Kolleginnen und Kollegen,</p>
<p>gestern, am 21.02.2013, erhielten wir vom <a href="http://www.bffs.de/tag/zdf/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ZDF">ZDF</a> die Zusicherung, dass der Sender von SchauspielerInnen, die Ausschnitte zur nichtkommerziellen Eigendarstellung verwenden wollen, keine <a href="http://www.bffs.de/tag/lizenzgebuehren/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Lizenzgebühren">Lizenzgebühren</a> verlangen wird.</p>
<p>Noch besser: In Zukunft wird das ZDF diese Jahrzehnte alte Bewerbungspraxis nicht wie in der Vergangenheit nur stillschweigend dulden, sondern sogar dafür einen rechtlichen Rahmen setzen. Diesen Rahmen können dann die Tarifpartner, BFFS, ver.di und Produzentenallianz, nutzen und die Eigendarstellung im neuen Tarifvertrag für Schauspielerinnen und Schauspieler tarifrechtlich regeln.</p>
<p>Der BFFS war alarmiert, nachdem sich die Hinweise zu Anfang des Jahres verdichteten, dass von SchauspielerInnen 500,- € pro angefangener Minute, pro ZDF-Produktion gefordert würden. Die Lizenz sollte zeitlich auf ein Jahr und auf den Raum Deutschland beschränkt sein.</p>
<p>Rein rechtlich gesehen dürfte das ZDF Lizenzgebühren verlangen, denn wir geben die Nutzungsrechte vollständig an die Produzenten ab und die wiederum reichen sie vollständig an die Sender weiter. Mit anderen Worten, das Verwenden von Ausschnitten für Showreels geschah schon immer in einer rechtlichen Grauzone.</p>
<p>Praktisch gesehen hat aber bisher niemand in der Branche den Punkt rein rechtlich gesehen. Alle – auch die Sender – brauchen unsere Showreels.</p>
<p>Der BFFS hatte die nichtkommerzielle Eigendarstellung bereits seit über einem halben Jahr zum Thema der laufenden Tarifverhandlungen gemacht. Aber nun schien das ZDF Fakten zu schaffen, die nicht nur die Schauspielbewerbung mit Demobändern verhindert, sondern auch dem BFFS und den anderen Tarifparteien einen argen Stolperstein in den Weg gelegt hätte.</p>
<p>Wir vom BFFS haben uns sofort mit den drei Agenturverbänden (VdA, VDSA, VDNA), dem Castingverband (BVC), dem Regieverband (BVR) und ver.di abgesprochen. Alle sind aktiv geworden.</p>
<p>Gleichzeitig haben wir uns über mehrere Wege ans ZDF gewandt. Vor wenigen Tagen erst haben wir einen Brief an den ZDF-Programmdirektor geschickt.</p>
<p>Erfreulich schnell hat das ZDF nun geantwortet und alle Irritationen beseitigt: SchauspielerInnen müssen keine ZDF-Lizenzgebühren für Demoszenen fürchten. Die prompte Klarstellung des ZDF zeigt, dass wir bei dem Sender wohl auf keinen nennenswerten Widerstand gestoßen sind. Wie auch immer diese Irritationen innerhalb des ZDF entstanden sein mögen, entscheidend ist, dass die ZDF-Verantwortlichen auf unserer Seite sind und unkompliziert schnell reagiert haben.</p>
<p>Wir danken dem ZDF für diese rasche Klarstellung!</p>
<p>Wir bedanken uns bei unseren Unterstützern, VdA, VDSA, VDNA, BVC, BVR und ver.di!</p>
<p>Und wir bedanken uns bei all den Kolleginnen und Kollegen, die uns auf diese Lizenzgebührenepisode aufmerksam gemacht haben!</p>
<p>Mit herzlichen Grüßen</p>
<p>Euer Vorstand</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>DER DEUTSCHE SCHAUSPIELERPREIS 2013 – PREISTRÄGER UND MEHR</title>
		<link>http://www.bffs.de/4186-der-deutsche-schauspielerpreis-2013-preistraeger-und-mehr/</link>
		<comments>http://www.bffs.de/4186-der-deutsche-schauspielerpreis-2013-preistraeger-und-mehr/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Feb 2013 19:38:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BFFS Geschäftsstelle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[DSP]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir sind sehr glücklich darüber und ein bisschen stolz darauf, dass die zweite Verleihung des DEUTSCHEN SCHAUSPIELERPREISES (DSP) gestern Abend im Renaissance-Theater in Berlin im wahrsten Sinne des Wortes so erfolgreich über die Bühne ging. Wer anwesend war oder das Live-Streaming auf N24 verfolgt hat, konnte die besondere Atmosphäre spüren, ähnlich wie im letzten Jahr und doch noch einmal anders. <a href="http://www.bffs.de/4186-der-deutsche-schauspielerpreis-2013-preistraeger-und-mehr/" class="read_more">mehr...</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind sehr glücklich darüber und ein bisschen stolz darauf, dass die zweite Verleihung des DEUTSCHEN SCHAUSPIELERPREISES (<a href="http://www.bffs.de/tag/dsp/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with DSP">DSP</a>) gestern Abend im Renaissance-Theater in Berlin im wahrsten Sinne des Wortes so erfolgreich über die Bühne ging. Wer anwesend war oder das Live-Streaming auf N24 verfolgt hat, konnte die besondere Atmosphäre spüren, ähnlich wie im letzten Jahr und doch noch einmal anders. Beim <a href="http://www.bffs.de/tag/dsp/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with DSP">DSP</a> zeigt sich in selbstbewusster und harmonischer Weise eine vorher selten erlebte Gemeinschaft und Verbundenheit unter uns Schauspielern. Nominierte und Preisträger waren allesamt sehr beglückt darüber, von Kollegen für ihre Arbeit anerkannt und ausgezeichnet zu werden.</p>
<p>Die festliche Gala, moderiert von Dunja Hayali, war kurzweilig, sehr lustig, berührend, verbindend, überraschend, spannend und &#8211; inspirierend. Unser Vorstandsmitglied Hans-Werner Meyer richtete sehr deutliche Worte über den drohenden Verlust von Qualität durch Einsparungen im fiktionalen Programm an die Adresse der Sender. Auch Kulturstaatsminister Bernd Neumann unterstützte erneut unsere Forderungen nach einem starken Urheberrecht und fairer Behandlung durch die Sender.</p>
<p>Vor 500 Gästen, darunter viele BFFS-Schauspieler, wurden die Preise von Laudatoren wie z.B. Milan Peschel oder Vorjahrespreisträgerin Dagmar Manzel vergeben.</p>
<p>Die Preisträger 2013 sind: Maja Schöne (Beste Schauspielerin Hauptrolle), Armin Rohde (Bester Schauspieler Hauptrolle), Gerti Drassl (Beste Schauspielerin Nebenrolle), Mark Waschke (Bester Schauspieler Nebenrolle), Aylin Tezel (Beste Schauspielerin Nachwuchs), Kai Malina (Bester Schauspieler Nachwuchs) und das Ensemble des Polizeiruf „Schuld“ (Bestes Ensemble). Ellen Schwiers und Marc Bischoff wurden für ihren &#8220;starken Auftritt&#8221; ausgezeichnet. Götz George erhielt den „Ehrenpreis Lebenswerk“ und Volker Ludwig den „Ehrenpreis Inspiration“.</p>
<p>Im Anschluss an die Preisverleihung wurde mit weiteren 200 Gästen, vor allem BFFSler, bei BMW am Kurfürstendamm ausgiebig und ausgelassen gefeiert. Eine kleine Auswahl an Bildern vom DSP findet man unter diesem Link:</p>
<p><a href="https://www.dropbox.com/sh/kofwfc9g7zotrop/cM1hQ-BrgH#/">https://www.dropbox.com/sh/kofwfc9g7zotrop/cM1hQ-BrgH#/</a></p>
<p>Noch einmal: wir sind sehr froh, dass der DEUTSCHE SCHAUSPIELERPREIS so erfolgreich seine schwere zweite Vorstellung hingelegt hat. Das lässt für die Zukunft hoffen.</p>
<p>Herzlichen Dank an alle, die uns auch diesmal so großartig und oft selbstlos unterstützt haben, allen voran unsere Agenturen: Alexandra Gerdes-Röben mit feel &amp; red, Antje Meyer mit orange blue, Heike Melba Fendel mit Barbarella, Sebastian Schoor mit qunic, Tobias Berten mit Etwas Neues entsteht. Ein Riesendank an Bernhard und unsere Geschäftsstelle mit allen phantastischen Mitarbeiterinnen, insbesondere Ekaterina, Sabrina und Stefanie, die immer ALLES möglich gemacht haben! Und natürlich auch ein großer Dank an alle Sponsoren und Unterstützer, und nicht zuletzt an alle Spenderinnen und Spender des Förderkreises. Das hat uns umgehauen!</p>
<p>Und jetzt danken wir neben allen großartigen Stammtischpatinnen und –paten und BFFS-Mitgliedern, die hier und da und dort geholfen und den DSP möglich gemacht haben, neben der phantastischen Jury, die an die 250 Filme gesichtet und wunderbare KollegInnen erkoren hat, ausnahmsweise auch mal uns selbst, allen voran Thomas, Hans-Werner und Antoine. Ohne Euren unfassbaren Einsatz wäre nichts, null, nada, niente gegangen! DANKE!!!!</p>
<p>Die Schwierigkeiten in diesem Jahr haben uns gezeigt, dass wir noch nichts für den DEUTSCHEN SCHAUSPIELERPREIS 2014 versprechen sollten. Außer, dass er ganz gewiss statt finden wird! Wir WÜNSCHEN uns aber, dass möglichst viele von Euch, am besten alle, beim nächsten Mal dabei sein können. Dafür wollen wir wieder alles versuchen!</p>
<p>Vielen Dank!</p>
<p>Und hier noch mal die harten Fakten</p>
<p><strong>DIE JURY</strong></p>
<ul>
<li>Christina Hecke, Jurypräsidentin</li>
<li>Bettina Lamprecht</li>
<li>Steffi Kühnert</li>
<li>Tilo Nest</li>
<li>Petra Schmidt-Schaller</li>
<li>Oliver K. Wnuk</li>
</ul>
<p><strong>DIE GEWINNER</strong></p>
<p><strong>Beste Schauspielerin in einer Hauptrolle</strong></p>
<p>Maja Schöne, 1976 *Stuttgart</p>
<p>(Der Brand / D, 2011, Regie: Bettina Maria Bertele)</p>
<p>Laudatorin: Dagmar Manzel</p>
<p><strong>Bester Schauspieler in einer Hauptrolle</strong></p>
<p>Armin Rohde 1955* Gladbeck</p>
<p>(Alleingang / D, 2012, Regie: Hartmut Schoen)</p>
<p>Laudator: Milan Peschel</p>
<p><strong>Beste Schauspielerin in einer Nebenrolle</strong></p>
<p>Gerti Drassl 1978* Bozen</p>
<p>(Das Wunder von Kärnten/ D/ A, 2011, Regie: Andreas Prochaska, Spur des Bösen/ D/A,</p>
<p>2011, Regie: Andreas Prochaska)</p>
<p>Laudator: Franz Dinda</p>
<p><strong>Bester Schauspieler in einer Nebenrolle</strong></p>
<p>Mark Waschke 1972* Wattenscheid</p>
<p>(Der Brand / D, 2011, Regie: Bettina Maria Bertele)</p>
<p>Laudatorin: ChrisTine Urspruch</p>
<p><strong>Beste Nachwuchsschauspielerin</strong></p>
<p>Aylin Tezel 1983* Bünde</p>
<p>(Am Himmel der Tag / D, 2012, Regie: Pola Beck)</p>
<p>Laudatorin: Pegah Ferydoni</p>
<p><strong>Bester Nachwuchsschauspieler</strong></p>
<p>Kai Malina 1989* Paderborn</p>
<p>(Lore / Aus/D/GB, 2012, Regie: Cate Shortland)</p>
<p>Laudatorin: Jessica Schwarz</p>
<p><strong>Bestes Ensemble</strong></p>
<p>Polizeiruf &#8220;Schuld&#8221; (D, 2012, Regie: Hans Steinbichler, Casting: An Dorthe Braker)</p>
<p>Cast: Matthias Brandt, Anna Maria Sturm, Daniel Christensen, Barbara Bauer, Sarah Lavina, Schmidtbauer, Michael A. Grimm, Andreas Giebel, Martin Lima, Doris Buchrucker, Fred Stillkrauth, Sigi Zimmerschied, Moritz Katzmair, Klaus Haderer, André Jung, Peter Dehnert, Christine Adler, Maximilian Krückel, Thorsten Krohn, Zoe Thurau</p>
<p>Laudator: Thomas Schmuckert</p>
<p><strong>Starker Auftritt</strong></p>
<p>Ellen Schwiers 1930* Stettin</p>
<p>(In den besten Jahren / D, 2011, Regie: Hartmut Schoen)</p>
<p>&amp;</p>
<p>Marc Bischoff 1969* Berlin</p>
<p>(Tatort &#8220;Es ist böse&#8221;"/ D, 2012, Regie: Stefan Kornatz )</p>
<p>Laudator: Antoine Monot Jr.</p>
<p><strong>Ehrenpreis Lebenswerk</strong></p>
<p>Götz George 1938* Berlin</p>
<p>Laudator: Matti Geschonneck</p>
<p><strong>Ehrenpreis Inspiration</strong></p>
<p>Volker Ludwig 1937* Ludwigshafen</p>
<p>Laudatorin: Petra Zieser</p>
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		</item>
		<item>
		<title>DER DEUTSCHE SCHAUSPIELERPREIS 2013 – LIVE IM INTERNET AUF N24</title>
		<link>http://www.bffs.de/4183-der-deutsche-schauspielerpreis-2013-live-im-internet-auf-n24/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Feb 2013 09:58:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BFFS Geschäftsstelle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[DSP]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bffs.de/?p=4183</guid>
		<description><![CDATA[Heute ist es soweit: ab 19:30 Uhr wird im Renaissance-Theater in Berlin zum zweiten Mal der DEUTSCHE SCHAUSPIELERPREIS verliehen.
Wer bei der Verlosung der Karten kein Glück hatte, kann dennoch die Preisverleihung LIVE verfolgen. Unser Medienpartner N24 streamt die Verleihung in voller Länge ab 19:30 Uhr auf seiner Website. Hier ist der Link:
http://www.n24.de/mediathek/n24-event-livestream/stream.html 
Wir würden uns freuen, wenn viele <a href="http://www.bffs.de/4183-der-deutsche-schauspielerpreis-2013-live-im-internet-auf-n24/" class="read_more">mehr...</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist es soweit: ab 19:30 Uhr wird im Renaissance-Theater in Berlin zum zweiten Mal der DEUTSCHE SCHAUSPIELERPREIS verliehen.</p>
<p>Wer bei der Verlosung der Karten kein Glück hatte, kann dennoch die Preisverleihung LIVE verfolgen. Unser Medienpartner N24 streamt die Verleihung in voller Länge ab 19:30 Uhr auf seiner Website. Hier ist der Link:</p>
<p><a href="http://www.n24.de/mediathek/n24-event-livestream/stream.html" class="broken_link" rel="nofollow">http://www.n24.de/mediathek/n24-event-livestream/stream.html </a></p>
<p>Wir würden uns freuen, wenn viele von Euch diese Gelegenheit nutzen würden. Mailr diesen Newsletter und den Link bitte auch über Eure Netzwerke weiter, postet ihn, twittert, smst, damit möglichst viele Leute zuschauen und viele Klicks bei N24 landen.</p>
<p>Wir können Euch versprechen, dass es ein inspirierender und berührender Abend werden wird!</p>
<p>Viel Spaß dabei!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Im fiktionalen Bereich gibt es keinen Spielraum für Einsparungen!</title>
		<link>http://www.bffs.de/4168-im-fiktionalen-bereich-gibt-es-keinen-spielraum-fuer-einsparungen/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Jan 2013 15:22:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BFFS Geschäftsstelle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bffs.de/?p=4168</guid>
		<description><![CDATA[Im fiktionalen Bereich gibt es keinen Spielraum für Einsparungen!
BFFS reagiert auf Gebührendebatte und Sparsamkeitsforderungen
Berlin, den 23. Januar 2013
Der Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler (BFFS) schaltet
sich mit klaren Worten in die laufende Gebührendebatte ein und fordert ein
Ende des Sparwahns im fiktionalen Bereich.
Schauspieler Hans-Werner Meyer, Sprecher des BFFS-Vorstands,
kommentiert: „Wir sehen uns gezwungen, eines klar zu <a href="http://www.bffs.de/4168-im-fiktionalen-bereich-gibt-es-keinen-spielraum-fuer-einsparungen/" class="read_more">mehr...</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im fiktionalen Bereich gibt es keinen Spielraum für Einsparungen!</strong><br />
<strong>BFFS reagiert auf Gebührendebatte und Sparsamkeitsforderungen</strong></p>
<p>Berlin, den 23. Januar 2013</p>
<p>Der Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler (BFFS) schaltet<br />
sich mit klaren Worten in die laufende Gebührendebatte ein und fordert ein<br />
Ende des Sparwahns im fiktionalen Bereich.</p>
<p>Schauspieler Hans-Werner Meyer, Sprecher des BFFS-Vorstands,<br />
kommentiert: „Wir sehen uns gezwungen, eines klar zu stellen: Ob und wo<br />
bei den öffentlich-rechtlichen Sendern Einsparpotential besteht, können wir<br />
nicht beurteilen, aber im fiktionalen Bereich ganz sicher nicht. Dort wird<br />
bereits seit Langem gespart und das mit verheerenden Folgen. Es gibt<br />
absolut keinen Spielraum mehr. Im Gegenteil, wenn nicht bald wieder<br />
investiert wird, droht der deutschen Film- und Fernsehindustrie<br />
internationale Konkurrenzunfähigkeit.“</p>
<p>Die Umstellung des Gebührensystems für die öffentlich-rechtlichen Sender<br />
hat zu heftigen Abwehrreaktionen in der Wirtschaft, Teilen der Öffentlichkeit<br />
und Politik geführt. Gleichzeitig wird immer wieder von Verschwendung bei<br />
den öffentlich-rechtlichen Sendern und „Traumgehältern“ gesprochen.<br />
Der BFFS, der mit rund 2.300 Mitgliedern den stärksten Berufsverband der<br />
<a href="http://www.bffs.de/tag/filmbranche/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Filmbranche">Filmbranche</a> stellt, weist erneut darauf hin, dass die Budgets und Gagen<br />
der Filmkreativen seit Jahren stagnieren oder sogar dramatisch sinken.</p>
<p>Durch das Spardiktat der öffentlich-rechtlichen Sender würden teilweise<br />
gesetzliche Arbeitszeitregeln und Tarifverträge gebrochen, indem<br />
Arbeitstage 16 Stunden dauern, und die gesetzlich vorgeschriebene<br />
Nachtruhe von 11 Stunden ignoriert wird. Die Einkünfte der Schauspieler<br />
sind nach Erkenntnis des BFFS in den letzten Jahren um bis zu 50%<br />
gesunken.</p>
<p>„Geradezu schizophren erscheint in dem Zusammenhang, dass in<br />
denselben Teilen der Öffentlichkeit, in denen jede Gebührenerhöhung wie<br />
eine Beschneidung von Grundrechten bekämpft wird, die Qualität<br />
eigenproduzierter Serien regelmäßig in realitätsverachtender Weise mit<br />
jener der international erfolgreichsten Formate aus den USA verglichen<br />
wird, in der eine Folge so viel kostet wie hierzulande eine ganze Staffel“,<br />
verurteilt Hans-Werner Meyer die Spardiskussion.</p>
<p>Der Hinweis auf erfolgreiche Low-Budget-Produktionen wird vom BFFS<br />
kritisch gesehen. Bisher habe noch jeder Versuch, zu beweisen, dass<br />
fiktionale Programme auch kostengünstiger hergestellt werden können, nur<br />
das Gegenteil belegt. Zwar sei dies möglich, aber nur unter Verzicht auf<br />
Vielfalt, Production-Value, Qualität und Anzahl der Schauspieler, Qualität<br />
der Ausstattung und des Inhalts der Geschichte.</p>
<p>Hans-Werner Meyer mahnt daher zu mehr Verantwortung bei allen<br />
meinungsbildenden Kräften in der Öffentlichkeit: „Wer der Meinung ist,<br />
dass unsere Film- und Fernsehindustrie nicht nur für unser kulturelles<br />
Selbstverständnis, sondern auch für die Kreativwirtschaft unverzichtbar ist,<br />
der sollte bei jedem Sparaufruf an die öffentlich-rechtlichen Sender klar und<br />
deutlich hinzufügen: Aber auf keinen Fall mehr im fiktionalen Bereich!“</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gratulation Christoph Waltz!</title>
		<link>http://www.bffs.de/4155-gratulation-christoph-waltz/</link>
		<comments>http://www.bffs.de/4155-gratulation-christoph-waltz/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Jan 2013 12:55:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BFFS Geschäftsstelle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir gratulieren dem BFFS-Mitglied Christoph Waltz zu seiner zweiten Oscar-Nominierung und dem Golden Globe! <a href="http://www.bffs.de/4155-gratulation-christoph-waltz/" class="read_more">mehr...</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wir gratulieren dem BFFS-Mitglied <a href="http://www.bffs.de/tag/christoph-waltz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Christoph Waltz">Christoph Waltz</a> zu seiner zweiten <a href="http://www.bffs.de/tag/oscar/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Oscar">Oscar</a>-Nominierung und dem Golden Globe!</p>
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		<item>
		<title>GVL – Wohin geht die Reise?</title>
		<link>http://www.bffs.de/4135-gvl-wohin-geht-die-reise/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Dec 2012 14:28:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BFFS Geschäftsstelle</dc:creator>
				<category><![CDATA[GVL]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bffs.de/?p=4135</guid>
		<description><![CDATA[Liebe Kolleginnen und Kollegen, 
im Mai dieses Jahres haben mich viele von Euch in den Beirat der GVL gewählt. 
Nach unzähligen Verhandlungen, Beratungen, Simulationsrechnungen, Verteilungsausschuss- und Beiratssitzungen und z.T. heftigen Auseinandersetzungen ist es an der Zeit, ein erstes Resümee zu ziehen. 
Auf der Großbaustelle GVL ist einiges in Bewegung geraten, viele Dinge konnten verändert werden und bei den entscheidenden Sitzungen <a href="http://www.bffs.de/4135-gvl-wohin-geht-die-reise/" class="read_more">mehr...</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000">Liebe Kolleginnen und Kollegen, </span></span></strong></p>
<p><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000">im Mai dieses Jahres haben mich viele von Euch in den Beirat der <a href="http://www.bffs.de/tag/gvl/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with GVL">GVL</a> gewählt. </span></span></p>
<p><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000">Nach unzähligen Verhandlungen, Beratungen, Simulationsrechnungen, Verteilungsausschuss- und Beiratssitzungen und z.T. heftigen Auseinandersetzungen ist es an der Zeit, ein erstes Resümee zu ziehen. </span></span></p>
<p><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000">Auf der Großbaustelle GVL ist einiges in Bewegung geraten, viele Dinge konnten verändert werden und bei den entscheidenden Sitzungen im November gelang am Ende ein großer Durchbruch.</span></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline"><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000">Die Essenz: </span></span></span></p>
<p><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000">Das gesamte Verteilungssystem im AV-Bereich (Film &amp; Fernsehen) ist rückwirkend auch für 2010 komplett aufgerollt und neu gestaltet worden. Zudem ändert sich die Aufteilung der Gelder zwischen Herstellern und Künstlern im AV-Bereich, der sog. Verteilungssplit, deutlich zu Gunsten der Künstler.</span></span></p>
<p><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000">Ein großer Erfolg. Ja. Trotzdem fühle ich mich ein wenig wie in dem berüchtigten Witz, wo ein Mann zum Arzt kommt und dieser sagt: „Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für Sie!“</span></span></p>
<p><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000">Die schlechte Nachricht: Die Auswirkungen dieser Erfolge werden sich vorerst nur sehr begrenzt bemerkbar machen. Denn salopp gesagt: Solange der Topf fast leer ist, bleiben 20% mehr von Null immer noch Null. Zudem wird sich das neue System erst 2017 / 2018 wirklich einspielen. Bitter, aber wahr. Dazu später mehr.</span></span></p>
<p><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000"><span style="text-decoration: underline">Und trotzdem:</span> Der Plätzchenteller wird zwar in diesem Jahr noch lange nicht voll sein, aber es werden immerhin ein paar Plätzchen mehr darauf liegen. Etwa das 6-fache der letzten Ausschüttung kann verteilt werden.</span></span></p>
<p><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000">Der Grund dafür liegt in den neuen Verteilungssplits und daran, dass die Gelder, die die PC-Industrie für 2010 noch gezahlt hat, zumindest teilweise verteilt werden können. Dies war bis zur letzten Minute fraglich. Warum? Die Gelder liegen zwar auf dem Konto, aber das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) prüft seit April die Aufteilung dieser Gelder zwischen den verschiedenen Verwertungsgesellschaften und wollte sie nicht freigeben.</span></span></p>
<p><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000">Auf enormen Druck von unserer Seite, des Beirates, der Verbände und der GVL hin, hat sich das DPMA buchstäblich auf den letzten Metern bereit erklärt, zumindest einen Teil der Gelder vorläufig freizugeben. Sie können nun rückwirkend für 2010 ausgeschüttet werden.</span></span></p>
<p><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000">Ein Teilerfolg.</span></span></p>
<p><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000"><b>Was ändert sich? Wo ist Bewegung drin?</b></span></span></p>
<ul>
<li><span style="text-decoration: underline"><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000">Geänderte Verteilungssplits</span></span></span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000">Die Aufteilung der Gelder zwischen Tonträgerherstellern und den Künstlern des AV-Bereichs (Film &amp; Fernsehen), sowie die Aufteilung zwischen Schauspielern und Musikern aus den verschiedenen Töpfen konnte deutlich geändert werden.</span></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000"><span style="text-decoration: underline"><span style="font-size: medium">Topf öffentliche Wiedergabe</span></span></span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000">Alte Aufteilung: 64% Künstler – 36% Tonträgerhersteller</span></span></p>
<p><b><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000">Neu: 90% Künstler – 10% Tonträgerhersteller</span></span></b></p>
<p><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000">Auswirkung: ca. 1 Million Euro mehr</span></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000"><span style="text-decoration: underline"><span style="font-size: medium">Topf Privatkopie</span></span></span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000">Alte Aufteilung: 64% Künstler – 36% Hersteller</span></span></p>
<p><b><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000">Neu: 83,5% Künstler – 16,5% Tonträgerersteller</span></span></b></p>
<p><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000">Auswirkung: ca. 6-7 Millionen Euro mehr (wenn der Topf voll ist)</span></span></p>
<p><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000">Hier halte ich in Zukunft eine weitere Verschiebung in Richtung 90% &#8211; 10% für angemessen.</span></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000"><span style="text-decoration: underline"><span style="font-size: medium">Topf Privatkopie – Aufteilung zwischen den Künstlern</span></span></span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000">Bisher: 85% Künstler AV-Bereich  &#8211; 12%Tonträgermusiker, 3% Videoclipproduktionen </span></span></p>
<p><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000"><b>Neu: 92% Künstler AV-Bereich – 5% Tonträgermusiker, 3% Videoclipproduktionen</b></span></span></p>
<p><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000">Auswirkung: ca. 1,7 Mio. Euro mehr</span></span></p>
<p><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000">Diese neuen Verteilungssplits werden sich leider erst richtig auswirken, wenn wieder Geld in den Töpfen ist, sprich die Geräte- und Speichermedienhersteller wieder zahlen.  Bei den PC-Geldern für 2010 machen sich die neuen Verteilungssplits schon deutlich bemerkbar.  </span></span></p>
<ul>
<li><span style="text-decoration: underline"><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000">Das Verteilungssystem im AV-Bereich (Film &amp; Fernsehen) ist grundlegend reformiert worden. </span></span></span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000">Die GVL musste ihr honorarbezogenes System im Jahr 2010 auf ein nutzungsbezogenes System umstellen. Ein harter Schnitt mit horrenden Folgen. Seitdem bekommen wir vor allem im Bereich Film &amp; Fernsehen in der Hauptsache nur noch Gelder für Werke, die wirklich genutzt, also auf irgendein Gerät oder einen Speicher aufgezeichnet worden sind.</span></span></p>
<p><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000">Nur hat das bisherige Verteilungssystem dem nur höchst ungenügend Rechnung getragen. Ein „Tatort“ zur besten Sendezeit mit 10 Mio. Zuschauern oder ein Blockbuster auf RTL wurde genauso vergütet wie ein Werk, das nachts auf einem Nischensender lief.</span></span></p>
<p><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000"><span style="text-decoration: underline">Das neue Verteilungssystem</span> berechnet die Gelder für Film- und Fernsehwerke nach klaren nutzungsbezogenen Faktoren, wie sie viele Kollegen zu Recht gefordert haben:</span></span></p>
<ul>
<li><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000"><span style="text-decoration: underline">Marktanteilsfaktor:</span> </span></span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000">Ein Film, der auf einem großen Sender wie z.B. ARD, <a href="http://www.bffs.de/tag/zdf/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ZDF">ZDF</a>, RTL, SAT.1 läuft, erhält eine höhere Vergütung als ein Film, der auf einem Minisender wie „Das Vierte“ mit 0,2 % Marktanteil ausgestrahlt wird.</span></span></p>
<ul>
<li><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000"><span style="text-decoration: underline">Sendezeitgewichtung:</span> </span></span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000">Ein Film, der zur Primetime läuft, wird höher gewichtet, als einer, der nachts gesendet wird, ein Film im Vorabendprogramm anders als einer im Vormittagsprogramm.</span></span></p>
<ul>
<li><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000"><span style="text-decoration: underline">Werkkategoriegewichtung:</span></span></span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000">Verschiedene Formate wie z.B. Kinofilm, Theateraufzeichnung, Fernsehfilm, Daily oder Dokusoap werden unterschiedlich gewichtet. Dies ist Standard aller Verwertungsgesellschaften im Film &amp; Fernsehbereich und spiegelt den unterschiedlichen (Zeit)aufwand, mit dem ein Format hergestellt wird. </span></span></p>
<ul>
<li><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000"><span style="text-decoration: underline">Kulturtopf:</span></span></span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000">Der bisher geltende Kulturfaktor wird in Zukunft durch einen „Kulturtopf“ ersetzt. Bis dieser eingerichtet ist, gibt es übergangsweise nur noch für die Sender Arte, 3sat und den ZDF-Theaterkanal einen Kulturfaktor, aber auf Basis des jeweiligen Marktanteils.</span></span></p>
<p><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000"><b>Genauere Informationen finden sich am Ende dieses Newsletters. </b>Dort habe ich das Konzept und die Begründung eines neuen Verteilungsplans, der weitgehend durchgesetzt konnte, auszugsweise angehängt.</span></span></p>
<p><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000"><b>Weitere Veränderungen und Erfolge:</b></span></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000"><span style="text-decoration: underline"><span style="font-size: medium">Das Drehtags-Modell</span></span><span style="font-size: medium"> des BFFS, für den Synchronbereich das <span style="text-decoration: underline">Take-Modell</span> des IVS, ist vom Deutschen Patent- und Markenamt nach neuer und genauerer Prüfung als angemessen anerkannt worden. Ein großer Dank an unsere Kölner Arbeitsgruppe, die akribisch Filme ausgewertet haben.</span></span></li>
</ul>
<ul>
<li><span style="color: #000000"><span style="font-size: medium">Die GVL führt eine <span style="text-decoration: underline">„Seniorenzuwendung“</span> ein, um Altersarmut von Künstlern abzumildern (ich habe letztens berichtet).</span></span></li>
</ul>
<ul>
<li><span style="color: #000000"><span style="font-size: medium">Der „Mitwirkungswahnsinn“ bei den Eintragungen unserer Produktionen muss in Zukunft reduziert werden. Erste Schritte hierzu sind eingeleitet worden.</span></span></li>
</ul>
<ul>
<li><span style="color: #000000"><span style="font-size: medium">Die GVL hat ein neues Kommunikationskonzept entwickelt, dass im kommenden Jahr Schritt für Schritt umgesetzt wird und hoffentlich zu einer besseren Information der Künstler und größerer Transparenz beiträgt. </span></span></li>
</ul>
<ul>
<li><span style="color: #000000"><span style="font-size: medium">Das Artsys-System wurde von externer Seite unter die Lupe genommen und geprüft. Hier wird an zahlreichen Verbesserungen gearbeitet. Ich werde berichten.</span></span></li>
</ul>
<ul>
<li><span style="color: #000000"><span style="font-size: medium">Das DPMA hatte die GVL angewiesen, eine <span style="text-decoration: underline">Härtefallregelung</span> für den Umgang mit Altproduktionen einzuführen. Diese würde 12,5% des gesamten AV-Budgets schlucken. Ich habe eine Stellungnahme gegen diese Regelung geschrieben, weil sie die Gerechtigkeit zwischen den Generationen in eklatanter Weise verletzt und die Willkürgrenze überschreitet.</span></span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000">Stattdessen habe ich einen Alternativentwurf für den Umgang mit Altproduktionen vorgelegt (unten an die Email angehängt).</span></span></p>
<p><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000">Die Härtefallregelung wird nun neu geprüft und vorerst nicht umgesetzt.</span></span></p>
<p><b><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000">Baustellen:</span></span></b></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: medium">Die größte Baustelle ist eine Baustelle, die nicht nur die GVL, sondern alle Verwertungsgesellschaften, alle Künstler und Produzenten hierzulande betrifft.</span></span></p>
<p><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000"><b>Der Topf „Private Vervielfältigung“ ist leer, weil die Geräte- und Speichermedienhersteller die Zahlungen verweigern. </b>Die letzten Gelder flossen für das Jahr 2010 von der PC-Industrie. Dies ist ein Skandal, gegen den alle Verbände, Künstler und Produzenten seit langer Zeit Sturm laufen.</span></span></p>
<p><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000">Wenn ihr Euer Smartphone aus der Tasche zieht, Computer oder Notebook hochfahrt, Filme auf Festplatte aufnehmt oder DVD´s kopiert etc., dann wisst Ihr, wem wir unsere fehlenden Gelder zu verdanken haben.</span></span></p>
<p><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000"><b>Diese Gelder machen ca. 80% unserer GVL-Ausschüttungen aus.</b></span></span></p>
<p><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000"><span style="text-decoration: underline">Perspektiven?</span></span></span></p>
<ol>
<li><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000">Die Regierung beschließt doch noch eine Gesetzesänderung und führt z.B. eine „Hinterlegungspflicht“ für die strittigen Zweitverwertungsgelder ein. Wer erst einmal Geld hinterlegen muss, hat ein ganz anderes Interesse an einer Verhandlungslösung. </span></span><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000">Ich fürchte allerdings, dass wir hier auf ein neues Gesicht im Justizministerium warten müssen…</span></span></li>
<li><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000">Es gibt doch noch Verhandlungslösungen mit den Herstellern.</span></span></li>
<li><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000">Ansonsten bleibt nur, den beschrittenen Klageweg vor den Gerichten abzuwarten. Das kann bis zu 6 Jahren dauern.</span></span></li>
</ol>
<p><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000">Die Summen, um die es hier geht, belaufen sich auf um die <b>200 – 250 Mio. Euro</b> (insgesamt für alle Verwertungsgesellschaften)  – <b>jährlich.</b></span></span></p>
<p><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000">Aufgrund der geltenden Gesetze muss irgendwann Geld fließen. Es ist nur die Frage wann und wie viel. D.h., es wird irgendwann zu <b>hohen Sonderausschüttungen</b> kommen.</span></span></p>
<p><b><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000">Deshalb noch einmal meine Bitte: so mühsam es ist, tragt Eure Werke in Artsys ein. Ihr habt noch bis Ende 2016 Zeit. </span></span></b></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: medium"><span style="text-decoration: underline">Eine „normale“ GVL-Verteilung</span> wird sich erst ab den Jahren 2017 / 2018 einspielen. Der Grund hierfür liegt in den neuen Verteilungszyklen des nutzungsbezogenen Verteilungssystems. Die GVL wird hierüber in den kommenden Tagen mit einer graphischen Darstellung informieren.</span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: medium"><span style="text-decoration: underline">Forderung nach mehr Beiratssitzen für Schauspieler</span>.</span></span></p>
<p><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000">Seit April dieses Jahres liegt unsere Beschwerde vor. Trotz Nachhakens hat das DPMA immer noch nicht darüber entschieden. Das ist sehr unerfreulich.</span></span></p>
<p><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000">Liebe Kolleginnen und Kollegen, das war wieder mal ein langer Text. Es ist einfach „viel Holz“. Mein Dank an alle, die es bis hierhin geschafft haben.<br />
</span></span></p>
<p><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000">Wir werden noch viel Geduld haben müssen. Aber ich glaube, die entscheidenden Grundlagen für eine faire und angemessene Beteiligung der Schauspielerinnen und Schauspieler in der Zukunft sind gelegt worden.</span></span></p>
<p><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000">Herzliche Grüße und schöne Festtage!</span></span></p>
<p><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000">Euer Thomas Schmuckert</span></span></p>
<p><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000">(Vorstand BFFS) </span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.bffs.de/files/2012/12/Novellierung-des-Verteilungsplans-im-Bereich-des-Verteilungsbudgets-ee.pdf"><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000">http://www.bffs.de/files/2012/12/Novellierung-des-Verteilungsplans-im-Bereich-des-Verteilungsbudgets-ee.pdf</span></span></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000"><a href="http://www.bffs.de/files/2012/12/Modifizierter-Verteilungsplan-2010-2011.pdf">http://www.bffs.de/files/2012/12/Modifizierter-Verteilungsplan-2010-2011.pdf </a><br />
</span></span></p>
<p><a href="http://www.bffs.de/files/2012/12/Entwurf-und-Stellungnahme-zu-Altproduktionen-und-Härtefallregelung.pdf"><span style="font-size: medium"><span style="color: #000000">http://www.bffs.de/files/2012/12/Entwurf-und-Stellungnahme-zu-Altproduktionen-und-Härtefallregelung.pdf</span></span></a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>GVL: Treueregelung, Übergangsregelung, Seniorenzuwendung – Worum geht es hier?</title>
		<link>http://www.bffs.de/4146-gvl-treueregelung-uebergangsregelung-seniorenzuwendung-worum-geht-es-hier/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 Dec 2012 14:58:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BFFS Geschäftsstelle</dc:creator>
				<category><![CDATA[GVL]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bffs.de/?p=4146</guid>
		<description><![CDATA[Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Seit ein paar Tagen geistern Begriffe wie GVL-Treueregelung und Übergangsregelung durch die Gegend und viele Kolleginnen und Kollegen sind verwirrt, was es damit auf sich hat und ob es sie betrifft.
Die jahrzehntealte GVL-Treueregelung sollte mit der Verteilungsumstellung 2010 eigentlich abgeschafft und durch eine neue zeitgemäße Regelung ersetzt werden. Doch auf Anweisung des Deutschen Patent- und <a href="http://www.bffs.de/4146-gvl-treueregelung-uebergangsregelung-seniorenzuwendung-worum-geht-es-hier/" class="read_more">mehr...</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div align="left">
<p>Liebe Kolleginnen und Kollegen,</p>
<p>Seit ein paar Tagen geistern Begriffe wie <a href="http://www.bffs.de/tag/gvl/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with GVL">GVL</a>-Treueregelung und Übergangsregelung durch die Gegend und viele Kolleginnen und Kollegen sind verwirrt, was es damit auf sich hat und ob es sie betrifft.</p>
<p>Die jahrzehntealte GVL-Treueregelung sollte mit der Verteilungsumstellung 2010 eigentlich abgeschafft und durch eine neue zeitgemäße Regelung ersetzt werden. Doch auf Anweisung des Deutschen Patent- und Markenamtes musste eine Übergangstreueregelung installiert werden. Dazu später mehr.</p>
<p>Doch zuerst möchte ich kurz eine neue Regelung vorstellen, die rückwirkend ab 2011 und in Zukunft gilt. Eine Neuerung, die wir außerordentlich begrüßen und für die wir uns eingesetzt haben. Ein sozialer Ausgleich, gerade in Zeiten, wo viele Künstler akut von Altersarmut bedroht sind. Zumal im Film- und Fernsehbereich, wo eine jahrelange falsche Sozialversicherungspraxis zu erheblich geschrumpften Renten geführt hat.</p>
<p>Der Beirat der GVL hat das Modell der sogenannten Seniorenzuwendung beschlossen.</p>
<p><strong>Wie funktioniert die Seniorenzuwendung und für wen gilt sie:</strong></p>
<p>Wahrnehmungsberechtigte, die das 65. Lebensjahr vollendet haben, erhalten eine jährliche Unterstützung. Folgende Voraussetzungen müssen hierfür erfüllt werden:</p>
<ul>
<li>Der Berechtigte muss mindestens 20 Jahre lang der GVL angehören und an mindestens 18 Verteilungen teilgenommen haben (oder bereits früher in den Genuss der Treueregelung gekommen sein).</li>
</ul>
<ul>
<li>Wenn sein Bruttojahreseinkommen nicht höher als 12.000 € ist, erhält er eine jährliche Unterstützung in Höhe von 1.500 €.</li>
</ul>
<ul>
<li>Wenn sein Jahreseinkommen nicht höher als 18.000 € ist, erhält er eine jährliche Unterstützung von 1.000 €.</li>
</ul>
<p>Wer diese Voraussetzungen erfüllt, muss einen kurzen formlosen schriftlichen Antrag an die GVL stellen und sein Bruttoeinkommen durch Nachweis, z.B. Steuererklärung, belegen.</p>
<p><strong>Bei Fragen stehen folgende Mitarbeiter der GVL zur Verfügung:</strong></p>
<p>Holger Jarema (030-48483-697) oder Stefanie Radke (030-48483-698).</p>
<p><strong>Und noch etwas Wichtiges:</strong></p>
<p>Es gab in den alten GVL-Richtlinien den Zusatz, dass der Künstler stets und ausschließlich freiberuflich tätig gewesen sein muss, um in den Genuss der Treueregelung zu kommen. Dieser Zusatz hat im Prinzip die meisten Schauspielerinnen und Schauspieler ausgeschlossen.</p>
<p>Er sollte auch für die neue Seniorenzuwendung gelten. Dagegen habe ich interveniert. Der Zusatz ist ersatzlos gestrichen worden. Die Seniorenzuwendung gilt also in Zukunft auch für alle Schauspielerinnen und Schauspieler.</p>
<p><strong>Warum ist das von der GVL nicht ausreichend kommuniziert worden?</strong></p>
<p>Die GVL hat anscheinend gedacht, die neue Regelung beträfe nur diejenigen, die 2010 einen Antrag auf Treueregelung eingereicht haben. Diese Berechtigten sind schriftlich informiert worden (siehe unten stehenden Brief).</p>
<p>Ein Denkfehler. Denn was ist mit den Künstlern, die nie einen Antrag auf Treueregelung gestellt haben, weil sie nichts davon wussten, weil sie relativ gleichmäßig verdient haben, weil sie zu Recht dachten, sie seien von der Regelung ausgeschlossen, da sie ja nicht nur freiberufliche Einnahmen hatten?</p>
<p>Nach Rücksprache mit der GVL habe ich deren Wort:</p>
<p><strong>Eine im Brief der GVL genannte Antragsfrist, 1. Dezember 2012, gilt selbstverständlich nicht für alle diejenigen, die nicht von der GVL schriftlich informiert worden sind.</strong></p>
<p><strong>Wenn Ihr also die Voraussetzungen für die Seniorenzuwendung erfüllt: stellt einen Antrag! <strong><strong>Informiert bitte ältere Kolleginnen und Kollegen, die nichts davon wissen.</strong></strong></strong></p>
<p><strong>Dieses Geld steht Euch zu! Es empfiehlt sich,  diesen Antrag möglichst noch in diesem Jahr zu stellen. Ein kurzer, formloser Brief mit Einkommensnachweis reicht aus.</strong></p>
<p><strong>Was hat es mit der Treueregelung und der Übergangsregelung auf sich?</strong></p>
<p>Voraussetzung dafür, in den Genuss der alten Treueregelung zu kommen, war eine 20jährige GVL-Angehörigkeit, dass man an mindestens 18 Verteilungen teilgenommen hatte und dass man ausschließlich freiberuflich tätig gewesen war.</p>
<p>Wenn nun der Fall eintrat, dass die jährliche GVL-Ausschüttung unter dem Durchschnitt der letzten Jahre blieb, konnte man einen Antrag auf Treueregelung stellen, woraufhin dieser Verlust bis zu einer bestimmten Höhe ausgeglichen wurde.</p>
<p>Mit der Umstellung des Verteilungssystems ist die alte Treueregelung abgeschafft worden. Da nach dem neuen nutzungsbezogenen System ja auch Altproduktionen wieder in die Verteilung einfließen, war die Grundlage für die alte Regelung entfallen. Und mit den desaströsen Folgen der Umstellung hat ja jeder zu kämpfen, ob alt, ob jung, ob weiblich oder männlich.</p>
<p>Trotzdem hat das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) interveniert und die Anweisung an die GVL erteilt, eine 5-jährige Übergangsregelung einzuführen (aus Gründen des „Vertrauensschutzes“). Ich halte diese Übergangsregelung für sehr fragwürdig, da sie die Verteilungsgerechtigkeit zwischen den Generationen in eine Schieflage bringt und auch viele ältere Berechtigte ausschließt.</p>
<p><strong>Wer hat einen Anspruch auf die Übergangsregelung?</strong></p>
<p>Auf die Übergangsregelung hat nur derjenige einen Anspruch, der bereits in den Jahren 2006 – 2010 schon einmal in den Genuss der Treueregelung gekommen ist. Für das Jahr 2011 beträgt die Höhe dieser Übergangszahlung 1.000 €. In den Folgejahren verringert sich dieser Betrag um jährlich 200 €.</p>
<p>Wie schon gesagt: Alle Berechtigten, die im Jahr 2010 in den Genuss der Treueregelung gekommen sind, wurden von der GVL schriftlich bezüglich der Übergangsregelung informiert.</p>
<p>Allerdings gibt es auch einige Berechtigte, die vielleicht 2006 oder 2009 in den Genuss der Treueregelung gekommen sind, nicht aber im Jahr 2010. Weil sie den Antrag vergessen oder mehr verdient haben, aus welchen Gründen auch immer.</p>
<p>Für sie gilt dasselbe wie bei der Seniorenzuwendung:</p>
<p><strong>Wer nicht schriftlich benachrichtigt worden ist, aber die Voraussetzungen für die Übergangsregelung erfüllt, ist nicht an die Frist des 1. Dezember gebunden.</strong></p>
<p><strong>Wichtig:</strong></p>
<p><strong>Die Übergangsregelung und die Seniorenzuwendung sind nicht miteinander kombinierbar.</strong></p>
<p>Ich hoffe, ich konnte ein wenig Licht in die Sache bringen.</p>
<p>Zur Gesamtsituation der GVL-Verteilung und den Ergebnissen monatelanger, intensiver Verhandlungen folgt Anfang nächster Woche ein gesonderter Newsletter.</p>
<p>Mit herzlichen Grüßen,</p>
<p>Thomas Schmuckert</p>
<p>Für den BFFS-Vorstand</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Max Mustermann<br />
Musterstraße 1<br />
12345 Musterstadt</p>
<p><strong>Übergangsphase:<br />
Von der Treueregelung zur Seniorenzuwendung</strong></p>
<p>Sehr geehrte Teilnehmer der Treueregelung 2010,</p>
<p>der Beirat der GVL hat im Juni dieses Jahres und in Abstimmung mit dem Deutschen Patent- und Markenamt als staatlicher Aufsichtsbehörde der GVL die Zuwendungsrichtlinien für 2011 und 2012 rückwirkend verabschiedet. Über die Änderungen gegenüber den vorangehenden Fassungen, die damit einhergehenden Neuerungen sowie über die jetzige Übergangsphase möchten wir Sie mit diesem Schreiben informieren.</p>
<p>Ihnen ist sicher bereits bekannt, dass wir die Treueregelung auf Grund der neuen nutzungsbasierten Verteilung an Künstler im vergangenen Jahr umgestellt haben. Ab 2011 erhalten bestimmte Berechtigte eine so genannte Seniorenzuwendung. Dies gilt in der Neuregelung allerdings nur für jene Berechtigte, die gewisse Voraussetzungen erfüllen: So müssen Sie u.a. das 65. Lebensjahr vollendet haben und Ihr Bruttoeinkommen darf 18.000 Euro/Jahr nicht übersteigen. Die weiteren Voraussetzungen sowie die mögliche jährliche Höhe der Seniorenzuwendung entnehmen Sie bitte den beiliegenden Zuwendungsrichtlinien für 2011 und 2012.</p>
<p>Die Seniorenzuwendung ersetzt schrittweise die bisher bekannte Treueregelung. Für jene Berechtigte, die bisher in den Genuss der Treueregelung gekommen sind, nun aber die neuen Voraussetzungen nicht mehr erfüllen (z.B. weil sie jünger als 65 Jahre sind) möchten wir eine möglichst faire Übergangsphase bis zur vollständigen Umstellung auf die Seniorenzuwendung im Jahr 2016 anbieten. Daher hat der Beirat der GVL jährliche Übergangszahlung vorgesehen: 1.000 Euro für das Jahr 2011 und 800 Euro für das Jahr 2012.</p>
<p>Sie haben Anspruch auf die neue Seniorenzuwendung (falls Sie die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen) oder die Übergangszahlung. Wir bitten Sie daher, sich mit den beiliegenden Zuwendungsrichtlinien vertraut zu machen und uns Ihren schriftlichen Antrag für die Seniorenzuwendung bzw. Übergangszahlung bis zum 1. Dezember 2012 zukommen zu lassen. Sie können Ihren Antrag rückwirkend für 2011 sowie für das laufende Jahr 2012 stellen.</p>
<p>Sollten Sie weitere Fragen oder Informationsbedarf haben, so wenden Sie sich bitte telefonisch an unsere Mitarbeiter Holger Jarema (030-48483-697) oder Stefanie Radke (030-48483-698).<br />
Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Dr. Tilo Gerlach<br />
Geschäftsführer</p>
</div>
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		<title>Das hatte Größe!</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Oct 2012 20:39:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Werner Meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitbedingungen]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsbedingungen]]></category>
		<category><![CDATA[Filmbranche]]></category>

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		<description><![CDATA[http://www.youtube.com/watch?v=4ztUr4XkV28
Das ZDF ist einer der größten Sender in diesem Land und der „zweitreichste“ dazu. Eine gewisse Stabilität kann man ihm auch nicht absprechen, das wissen die Kollegen, die mal für ihn gearbeitet haben. Die Einstiegsgagen z.B. sind niedrig, bleiben dafür aber auf einem stabil niedrigen Nieveau. Es muss gespart werden, selbst beim zweitreichsten Sender in Deutschland. Außer bei den <a href="http://www.bffs.de/4001-das-hatte-groesse/" class="read_more">mehr...</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=4ztUr4XkV28">http://www.youtube.com/watch?v=4ztUr4XkV28</a></p>
<p>Das <a href="http://www.bffs.de/tag/zdf/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ZDF">ZDF</a> ist einer der größten Sender in diesem Land und der „zweitreichste“ dazu. Eine gewisse Stabilität kann man ihm auch nicht absprechen, das wissen die Kollegen, die mal für ihn gearbeitet haben. Die Einstiegsgagen z.B. sind niedrig, bleiben dafür aber auf einem stabil niedrigen Nieveau. Es muss gespart werden, selbst beim zweitreichsten Sender in Deutschland. Außer bei den Sportrechten, irgendwo muss schließlich Schluss sein mit der Sparerei.</p>
<p>Nun bewies das ZDF bei der von ihm ausgerichteten <a href="http://www.deutscher-fernsehpreis.de/" target="_blank">Fernsehpreisverleihung 2012</a> auch innere Größe. Die Moderatoren Oliver Welke und Olaf Schubert schafften es, dieses jährliche Ritual mit Selbstironie zu würzen, was von den anwesenden Gästen dankbar zur Kenntnis genommen wurde. Immerhin ist so eine Veranstaltung kein Spaß, sondern harte Arbeit für die Sitzknochen. Die Branche sitzt zusammen und ehrt ihre Besten.</p>
<p>Höhepunkt war eindeutig der Gastkommentar von Gernot Hassknecht, in dem er den unfassbar dämlichen Ausspruch „<a href="http://www.dwdl.de/interviews/37123/frank_schmidt_fiction_geht_auch_fuer_die_haelfte/" target="_blank">Fiction geht auch für die Hälfte</a>“ kommentierte, der vor einigen Wochen den Branchen-Blätterwald zum Rauschen brachte. Es gab wohl niemanden im Saal, dem nicht das Herz aufging bei dieser so überfälligen Tirade.</p>
<p>Wir beglückwünschen &#8211; ganz ohne Ironie &#8211; die Stifter des Fernsehpreises zu der Größe, die sie bewiesen, in dem sie Selbstironie bei einer solchen Prestige-Veranstaltung der Sender zuließen. Und wir hoffen, dass wenigstens die Programmverantwortlichen verstanden haben, dass es gar keine Ironie war!</p>
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		<title>Klappe auf! Gespräche mit Regisseuren</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Oct 2012 09:43:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BFFS Geschäftsstelle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Casting]]></category>
		<category><![CDATA[Filmbranche]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Regisseure]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wie ticken Regisseure? Wie arbeiten sie, was ist ihnen wichtig, wo liegen ihre Probleme? Und wie sehen sie uns Schauspieler, wie gehen sie mit uns um, was lieben und was hassen sie an uns?
Zu diesen und anderen Fragen veranstalten wir auf dem Hamburger Filmfest 2012 vom 28. September bis 5. Oktober unter dem Titel „KLAPPE <a href="http://www.bffs.de/3978-klappe-auf-gespraeche-mit-regisseuren/" class="read_more">mehr...</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Kolleginnen und Kollegen,</p>
<p>wie ticken <a href="http://www.bffs.de/tag/regisseure/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Regisseure">Regisseure</a>? Wie arbeiten sie, was ist ihnen wichtig, wo liegen ihre Probleme? Und wie sehen sie uns Schauspieler, wie gehen sie mit uns um, was lieben und was hassen sie an uns?</p>
<p>Zu diesen und anderen Fragen veranstalten wir auf dem Hamburger Filmfest 2012 vom 28. September bis 5. Oktober unter dem Titel „KLAPPE AUF“ eine tägliche, halbstündige Gesprächsreihe. In einer klassischen 2er-Konstellation befragen Schauspielerinnen und Schauspieler unseres Verbandes Regisseurinnen und Regisseure, die an dem jeweiligen Tag einen Film auf dem Hamburger Filmfest 2012 zeigen. Die Interviews finden täglich um 18:00 Uhr im Filmfestzelt auf dem Allendeplatz (vorm Abaton-Kino) statt und sind öffentlich.</p>
<p>Viele von Euch waren schon live im Zelt, wir freuen uns über den sehr regen Zuspruch. Und für die, die nicht dabei sein konnten: <a title="Klappe Auf! – BFFS Gesprächsreihe beim Filmfest Hamburg 2012" href="http://www.bffs.de/bffstube/bffs-gespraechsreihe-beim-filmfest-hamburg-2012/">die aufgezeichneten Gespräche sind hier zu sehen</a>. Mehr Informationen, Berichte und Fotos findet man auf der eigens dafür eingerichteten <a href="http://www.facebook.com/pages/Klappe-Auf-BFFS/359209164161093" target="_blank">Facebook-Seite</a>. Klickt doch mal rein!</p>
<p>Wir freuen uns über Gespräche mit Florian Froschmayer (interviewt von Andrea Gerhard), André Erkau (Guido A. Schick), Hendrik Handloegten (Gustav-Peter Wöhler), Andreas Herzog (Peter Lohmeyer), Stefan und Simona Gieren (Christiane Filla), Lars Kraume (Martin May), Esther Roling (Matthias Tiefenbacher) und Cate Shortland (Nova Meierhenrich).</p>
<p>Euer BFFS-Vorstand</p>
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