Brief des 1. Vorsitzenden Michael Brandner an die Mitglieder
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wenn man beschlossen hat aufzuräumen, wird eine Menge Dreck aufgewirbelt und aus dem Schlamm kommen Widerstände, die lange das Tageslicht gescheut haben. Vielen von Euch geht es dreckiger als je zuvor. Der Schwund an Produktionen, der Gagenverfall und der Mangel an Achtung haben aus dem Beruf des Schauspielers ein echtes Überlebenstraining gemacht.
Trotzdem haben wir in den mehr…
Gemeinsamer Weg zur Lösung der Debütfilmproblematik
Am Donnerstag, dem 10. November 2011, haben sich Vertreter des BFFS mit Vertretern der Filmakademie Ludwigsburg sowie von ProSiebenSat.1 getroffen. Anlass des Treffens, das in der Geschäftsstelle des BFFS in Berlin stattfand und an dem auch ein Vertreter von ver.di als Gast teilnahm, waren die Auseinandersetzungen um das Engagement von ProSiebenSat.1 im Bereich der Förderung von Debütfilmen. Zu den Details mehr…
Neustart nach Besinnungspause
Am 12. Oktober wurden in München die am 28. April festgefahrenen Tarifverhandlungen um eine Gagenuntergrenze für Film- und Fernsehschauspieler fortgesetzt. Der BFFS und viele engagierte Schauspieler haben die Zwischenzeit genutzt, mit den Aktionen „Wir gehen baden“ (25. Juni), „Verlängerte Mittags- und Besinnungspause“ (14. Juli), „Wir pfeifen auf dem letzten Loch“ (1. Oktober) und der Unterschriftensammlung „Fair p(l)ay“ (1. bis 11. mehr…
Zur Nachwuchsförderungsdebatte
Zur Nachwuchsförderungsdebatte
Liebe Kollegen!
Durch die laufenden Tarifverhandlungen und derzeitigen Debütfilmdiskussionen sehen wir uns veranlasst, Euch noch einmal die Zusammenhänge der beiden Themen und die Position des BFFS zu erläutern.
Ausgangssituation:
Seit Jahren reden öffentlich-rechtliche Sender von „Nachwuchsförderung“, wenn sie außerhalb der Primetime Debütfilme ausstrahlen, bei denen das Team weit unter Tarif arbeiten musste und bei denen Schauspieler mitspielten, ohne mehr…
Stellungnahme des BFFS zum Gagendumping bei der sogenannten Nachwuchsförderung und Debütfilmen
Sender fordern. Und fördern?
Zur unlauteren Nachwuchsförderung auf Kosten der Anderen
Die Kürzungen der Produktionsvolumina in allen fiktionalen Produktionsbereichen haben zu einem beispiellosen Gagendumping geführt. Die Einkünfte der Schauspieler sind in den letzten Jahren um bis zu 50 % gesunken. Ähnlich sieht es bei den anderen Filmschaffenden aus. Hinzu kommt, dass immer mehr Sender und Produktionsgesellschaften Beiträge in die Pensionskassen mehr…
Den guten Absichten müssen nun gute Taten folgen
Am 11. Mai 2011 hat der Bundestagsausschuss „Kultur und Medien“ Experten eingeladen, um sich zum wiederholten Male um die soziale Lage der Künstler und Kulturschaffenden zu kümmern. Insbesondere wurde BFFS-Vorstandsmitglied und Schauspieler Heinrich Schafmeister befragt, in wie weit eine seit August 2009 in Kraft getretene Gesetzesreform seinen sozialrechtlich benachteiligten Kollegen einen fairen Bezug auf Arbeitslosengeld I eröffnet habe. Heinrich Schafmeisters mehr…
Gespräch mit dem ZDF am 28. Februar 2011
Liebe Mitglieder,
am 28. Februar 2011 haben wir uns zu einem ersten Gespräch mit der Führungsebene des Zweiten Deutschen Fernsehens in Mainz getroffen.
Seitens des ZDF wurde das Gespräch durch den stellvertretenden Programmdirektor Herrn Reinhold Elschot und dem leitenden Justiziar Herrn Peter Weber geführt. Darüber hinaus waren noch eine Vertreterin des Rechte- und Vertragsmanagements sowie ein Vertreter des Produktionsmanagements für mehr…
Zwischenbericht über die Vorstandsarbeit: Treffen aller Mitarbeiter und ehrenamtlich Engagierten
Liebe Mitglieder,
am 2. April 2011 traf sich der sechsköpfige BFFS-Vorstand mit den Kollegen der Arbeitsgruppen, den Stammtischpaten, den Damen von der Geschäftsstelle, den Justiziaren, der Pressestelle und dem Steuerberater, insgesamt 36 Menschen, im Hotel Berlin, Berlin in Berlin, direkt um die Ecke der Geschäftsstelle, um gemeinsam das fünfjährige Bestehen des BFFS zu feiern, über die Belange der verschiedenen Arbeitsbereiche mehr…
Mitgliederversammlung im Zeichen der laufenden Tarifverhandlungen
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
dieser Newsletter wird etwas umfangreicher, weil er den Kollegen, die nicht zur Mitgliederversammlung kommen konnten, ein möglichst umfassendes Bild von ihr vermitteln soll.
Am 11. Februar 2011 fand in Berlin die ordentliche Mitgliederversammlung des BFFS statt. Rund 250 BFFS-Mitglieder saßen im Cinestar der Kulturbrauerei im Prenzlauer Berg. Selbstverständlich standen auch die Präsentation der Jahresbilanz sowie die mehr…
„Kostüm und Maske“ – Irrtum!
Der alte Klassiker: Du bist, wie in der Dispo geplant, vom Produktionsfahrer abgeholt worden oder selbst gekommen, wartest am Drehort auf Deinen Einsatz und dann vielleicht erst nach Stunden hörst Du: „Tut uns leid, aber wir können heute mit dir nicht drehen, weil wir hängen, weil es regnet, weil dein Kollege besoffen ist…“ oder was sonst noch als „höhere Gewalt“ mehr…
Sind wir nun endgültig auf den Hund gekommen?
Appell an unsere Schauspielkollegen und Agenten
Liebe Kollegen, liebe Agenten,
pro Drehtag kostet
eine Kuh mindestens 450 €,
eine Katze mindestens 400 €,
ein Hund mindestens 350 €,
und wir fragen uns: Sind wir nun endgültig auf den Hund gekommen? mehr…
Vorsicht Fernsehen! Qualität erfordert Mut zur Vielfalt, Zeit und Geld!
Berlin, 15.09.2009. Der BFFS beobachtet mit großer Sorge, dass seit Jahren im fiktiven Bereich immer weniger Produktionen in Auftrag gegeben werden. Die weniger werdenden Produktionen müssen zusätzlich mit stetig sinkenden Budgets auskommen und in immer kürzeren Drehzeiten hergestellt werden. Verantwortlich hierfür sind vor allem die Fernsehsender, nachdem Deutschland anders als die USA nicht über eine eigenständige Kinoindustrie verfügt. Eine besondere mehr…
BFFS-Veranstaltung auf dem Münchner Filmfest
Anlässlich des 1-jährigen Geburtstages unseres jungen Verbandes haben wir während des Münchner Filmfestes 2007 zu einer Diskussionsveranstaltung mit dem Thema „Was leisten Schauspieler und können wir uns Schauspielerei noch leisten?“
Kollegen, aber auch Agenten, Caster und andere Interessierte eingeladen. Das Thema schien viele zu interessieren. Der Saal war mit 60 Besuchern jedenfalls voll.
Wie sieht unsere Arbeit aus? Was brauchen mehr…
Was leisten Schauspieler und können wir uns Schauspieler noch leisten?
Anlässlich des 1-jährigen Geburtstages unseres jungen Verbandes möchten wir Sie zu einer Diskussionsveranstaltung während des Münchner Filmfestes 2007 einladen.
„Was leisten Schauspieler und
können wir uns Schauspielerei noch leisten?“
Aus 7 Mitgliedern bei der Gründung wurden 700. Und mit den Mitgliedern wachsen die Themen. Sozialrecht und Urheberrecht werden bereits bearbeitet. Die ersten Schritte sind getan.
Zwei weitere zentrale Themen wollen mehr…

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