Pressemitteilung: Happy Birthday BFFS: 5 Jahre und schon soooooo groß!

Aktive Mitstreiter aus ganz Deutschland beraten beim Geburtstagstreffen in Berlin über Tarifverhandlungen

Berlin, 8. April 2011

„Als ich zur Schauspielschule gegangen bin, habe ich das sicher nicht mit dem Ziel getan, einmal Verbandsfunktionär zu werden“, bemerkte Hans-Werner Meyer in seiner kurzen Ansprache zu Beginn des BFFS-Geburtstagstreffens. Damit kennzeichnet der viel beschäftigte Schauspieler einen der Erfolgsfaktoren des jungen und gleichzeitig schlagkräftigen Bundesverbandes: Die Interessen der Schauspieler werden von Schauspielern selbst vertreten. In dieser Formation hat der BFFS in den letzten fünf Jahren seinen Wirkungskreis konsequent vergrößern können: Über 1.740 Mitglieder zählt der Verband heute – mit wachsender Tendenz. Diese Erfolgsstory nahm der Verbandsvorstand (Julia Beerhold, Michael Brandner, Hans-Werner Meyer, Antoine Monot Jr., Heinrich Schafmeister und Thomas Schmuckert) zum Anlass, die Mitstreiter der erweiterten Arbeitsebene zu einem Geburtstagstreffen einzuladen. Über 30 Schauspieler und Schauspielerinnen, die sich als Themen- und Fachverantwortliche, als Stammtischpaten in den Regionen sowie als Delegierte in politischen und kulturellen Ausschüssen für den Bundesverband engagieren, kamen dafür am Samstag in Berlin zusammen.

Michael Brandner, Vorsitzender des Vorstandes, bedankte sich bei allen Anwesenden: „Ich weiß: Die gesamte Branche findet es gut, dass es uns gibt. Mit dem BFFS haben wir endlich einen Ort geschaffen, an dem sich die Schauspieler mit ihren Fragen und Interessen gut aufgehoben fühlen.“ Vorstandsmitglied Heinrich Schafmeister betonte noch einmal die Erfolge der letzten fünf Jahre, in denen der BFFS sich vor allem für eine Verbesserung der sozialen Absicherung, der Arbeitsbedingungen und der gerechten Entlohnung für Schauspieler eingesetzt hat: „Unser Dank geht an alle, die sich für diese Aufgabe engagieren. Es kostet viel Zeit, aber es bringt uns voran. Noch vor kurzer Zeit hätte wohl kaum jemand gedacht, dass Schauspieler so zielstrebig sein können!“.

Dass noch längst nicht alle Aufgaben für den BFFS gelöst sind, zeigte sich dann in der anschließenden Arbeitsrunde: Im Hinblick auf die laufenden Tarifverhandlungen mit Produzenten und Sendern diskutierten die Ausschuss-Mitglieder unterschiedliche Strategien und Verfahrensweisen. Sie ließen keinen Zweifel daran, dass die Verhandlungen, in denen sich der BFFS u.a. gegen den schleichenden Gagenverfall stark macht, mit Nachdruck verfolgt werden müssen.

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