Gemeinsamer Weg zur Lösung der Debütfilmproblematik

Am Donnerstag, dem 10. November 2011, haben sich Vertreter des BFFS mit Vertretern der Filmakademie Ludwigsburg sowie von ProSiebenSat.1 getroffen. Anlass des Treffens, das in der Geschäftsstelle des BFFS in Berlin stattfand und an dem auch ein Vertreter von ver.di als Gast teilnahm, waren die Auseinandersetzungen um das Engagement von ProSiebenSat.1 im Bereich der Förderung von Debütfilmen. Zu den Details dieser Auseinandersetzung möchten wir auf unsere Stellungnahme auf der BFFS-Website sowie unsere Newsletter an die BFFS-Mitglieder vom 23. September und 7. Oktober 2011 verweisen.

Das Treffen am 10. November 2011 nutzten alle Gesprächspartner, ihre Argumente noch einmal ausführlich zu erläutern. Der Austausch fand in konstruktiver Atmosphäre statt, wenngleich keine Seite ihre jeweilige Position aufgegeben hat und es naturgemäß nicht möglich war, für diese vielschichtige und seit Jahren bestehende Problematik, die die öffentlich-rechtlichen Sender in gleichem Maße betrifft, in nur einem Gespräch eine Lösung zu erarbeiten. Das Treffen hat jedoch wesentlich dazu beigetragen, das gegenseitige Verständnis zu fördern und es ist bereits jetzt festzuhalten, dass es allen Beteiligten darum geht, den Nachwuchs zu unterstützen und Debütfilme auch künftig möglich zu machen.

Es soll nun versucht werden, gemeinsam zeitnah Modelle zur Nachwuchsförderung zu entwickeln, die alle Beteiligten mittragen können. In diesem Zusammenhang hat ProSiebenSat.1 seine Bereitschaft erklärt, über Schauspielgagen bei fiktionalen Produktionen außerhalb der Nachwuchsförderung zu sprechen und hier für Transparenz zu sorgen. BFFS und ProSiebenSat.1 haben fest vereinbart, den konstruktiven Dialog unter Einbeziehung der Filmakademie Ludwigsburg und Vertretern der Produzentenseite in den nächsten Wochen und Monaten fortzusetzen.

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