Mut zum Qualitätsfernsehen – BFFS Mitgliederversammlung bestätigt Vorstand

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Bei der Mitgliederversammlung des Bundesverbands der Film- und Fernsehschauspieler e.V. (BFFS) am Sonntag, den 11.05.2014, wurde der Vorstand in seiner bisherigen Zusammensetzung mit großer Mehrheit bestätigt. Das Vorstandsteam der kommenden vier Jahre: 1. Vorsitzender Michael Brandner, stellvertretender Vorsitzender Hans-Werner Meyer, 2. stellvertretender Vorsitzender Antoine Monot, Jr., Vorstände: Heinrich Schafmeister (Schatzmeister), Thomas Schmuckert, Julia Beerhold und Martin May. Außerdem wurde der Name des Verbandes in „Bundesverband Schauspiel e.V.“ (BFFS)  geändert, um auch im Namen sichtbar zu machen, dass der BFFS mit seinen über 2.600 Mitgliedern inzwischen eine  Gewerkschaft für alle Schauspieler geworden ist.

Mut zu mehr Qualität im Fernsehen und gerechte soziale Standards für die Film- und Fernsehschauspieler, das sind zentrale Forderungen des BFFS. Die erfolgreiche Arbeit des Vorstandteams und die Ergebnisse der vergangenen vier Jahre unterstreichen dies. Der Vorstand legte dazu Rechenschaft ab. Zum ersten Mal in der Geschichte der deutschen Filmwirtschaft ist es gelungen, zwischen Schauspielern und Produzenten einen Tarifvertrag mit einer Gagenuntergrenze für Berufseinsteiger zu vereinbaren. Außerdem wurde ein Vertrag geschlossen, der eine Regelung zur Erlösbeteiligung bei Kinofilmen vorsieht. Auch die interne Verteilung dieser Erlösbeteiligung unter den Filmkreativen konnte der BFFS gemeinsam mit den anderen Verbänden lösen. Damit hat der BFFS maßgeblich zur Befriedung der seit Jahren schwelenden Konflikte zwischen den Filmverbänden beigetragen.

Ein weiterer Meilenstein ist die erste Vergütungsvereinbarung mit einem Privatsender: Mit der ProSieben-Sat.1 Media AG wurden Vergütungsregeln vereinbart, die ebenfalls eine Einstiegsgage (880 €) vorsehen und die bei Produktionen der Gruppe nicht unterschritten werden darf, sowie eine quotenabhängige Folgevergütung. Um diese und zu erwartende weitere Folgevergütungen mit anderen Sendern zu verteilen, hat der BFFS zudem die Deutsche Schauspielkasse gegründet.

Der ebenfalls vom BFFS ins Leben gerufene Deutsche Schauspielerpreis DSP, wurde im Februar diesen Jahres bereits zum dritten Mal mit rund 1.000 Gästen aus Filmbranche und Politik im Berliner Stage Theater des Westens verliehen.

Die Wiederwahl sieht der Vorstand als positives Zeichen zur Weiterführung des eingeschlagenen Kurses. „Wir bedanken uns für das uns entgegengebrachte Vertrauen“, sagt Hans-Werner Meyer „und verstehen es als Auftrag, unseren bisherigen Weg fortzusetzen und weiter für bessere Arbeitsbedingungen und damit auch eine bessere Qualität unserer Filmund
Fernsehproduktionen zu kämpfen.“

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Bundesverband Schauspiel e.V. (BFFS)
Der BFFS vertritt die Interessen der Film- und Fernsehschauspieler in Deutschland. Seit seiner Gründung im April 2006 stellt der Bundesverband mit über 2.600 Mitgliedern heute den größten Berufsverband der nationalen Film- und Fernsehindustrie. Hauptanliegen ist eine erfolgreiche und im internationalen Kontext konkurrenzfähige Film- und Fernsehindustrie mit transparenten und fairen Regeln für alle Beteiligten. In dem Bewusstsein, dass Schauspieler Rückgrat und Gesicht einer wichtigen Branche mit hohem Zukunftspotential sind, pflegt der Bundesverband eine enge Vernetzung mit Politik, Sendern, Produzenten und anderen Filmverbänden. Zu den Zielen des BFFS zählen die Schaffung fairer  Arbeitsbedingungen und verlässlicher sozialer Standards sowie die Förderung, Ermöglichung und der Schutz künstlerischer
Qualität in Ausbildung und Produktion.

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