Unsere Kandidaten für unsere Pensionskasse Rundfunk

Zwischen dem 24. April und dem 11. Mai 2017 wählen die Versicherten der Pensionskasse Rundfunk ihre Vertreterinnen und Vertreter für die neue fünfjährige Legislaturperiode der Mitgliedervertreterversammlung, die sich am 26. Juni konstituieren wird. Dieses höchste Organ entscheidet über die wichtigsten Weichenstellungen unserer Pensionskasse Rundfunk.

Für die „freien“ Fernseh- und Hörfunkschaffenden, die wie wir Schauspielerinnen und Schauspieler vorwiegend für Produktionsgesellschaften, also nur indirekt für ARD bzw. ZDF arbeiten, sind in der Mitgliedervertreterversammlung drei Sitze vorgesehen. Um diese drei Plätze zu erringen und in anderen Gremien präsent zu sein, hat der BFFS mit Angehörigen anderer Verbände von Die Filmschaffenden ein gemeinsames Team zusammengestellt (siehe Bild).

Anna Ewelina (BFFS), Heinrich Schafmeister (BFFS), Regine Hergersberg (BVM),
Martin May (BFFS), Katrin Filzen (BFFS), Angela Roy (BFFS)
und ohne Bild Ute Platzer (BVL).

Seit Beginn der letzten Legislaturperiode 2012 engagieren sich BFFSler, unter ihnen Anna Ewelina, Angela Roy, Martin May und Heinrich Schafmeister, in den Gremien der Pensionskasse Rundfunk – und haben viel erreicht:

  • Die Aufnahmebedingungen zur Pensionskasse Rundfunk sind für unsereins wesentlich vereinfacht worden, nun können alle von uns, die volljährig sind und Aussichten haben, für öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten zu drehen oder zu sprechen, ohne weiteres Mitglied werden und von der betrieblichen Altersvorsorge der Pensionskasse Rundfunk profitieren;
  • die DEGETO, der größte ARD-Auftragnehmer, ist der Pensionskasse Rundfunk beigetreten und damit beitragspflichtig geworden;
    der Bundesverband Schauspiel hat bei etlichen beitragssäumigen Produktionen die Sender und Filmfirmen dazu gebracht, die Pensionskassenbeiträge nachzuzahlen;
  • der Bundesverband Schauspiel hat mit ARD, ZDF, Produzentenallianz den „LIMBURGER LÖSUNG“-Vertrag geschlossen, der seit November 2016 wirklich garantiert, dass bei allen ARD- bzw. ZDF-Fernsehproduktionen immer Beiträge gezahlt und von den Sendern auf Nachweis erstattet (also nicht in das Herstellungsbudget eingerechnet) werden, selbst wenn die Filmfirmen nicht Mitglied in der Pensionskasse Rundfunk sein sollten, nun besteht für keine Produktionsgesellschaft mehr ein Grund, Beiträge zu verweigern;
  • gerade Schauspielerinnen und Schauspieler sind der Pensionskasse Rundfunk massiv beigetreten;
  • wir, die Fernseh- und Hörfunkschaffenden, die für Produktionsgesellschaften, können endlich direkt unsere eigenen Vertreter in die Pensionskasse Rundfunk wählen.
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Diesen erfolgreichen Weg will der BFFS fortsetzen und bittet alle Schauspielerinnen und Schauspieler sowie alle Filmschaffende um ihre Unterstützung.

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