Geschafft! Daten-Input für GVL!

Filmproduzenten melden Mitwirkungen der Schauspielerinnen und Schauspieler selbstständig an die GVL

Im Schauspieltarifvertrag hatten sich die Filmproduzenten der Produzentenallianz dazu verpflichtet, die für die GVL relevanten Daten der Schauspielerinnen und Schauspieler an die Verwertungsgesellschaft zu melden. Nun konnten wir gemeinsam mit der GVL durchsetzen, dass diese Vereinbarung auch gelebt wird! Künftig werden Filmproduzenten der Produzentenallianz der GVL selbstständig mitteilen, welche Schauspielerinnen und Schauspieler bei welchem Projekt mit welcher konkreten Drehtagsanzahl mitgewirkt haben. Das verschafft uns eine enorme Erleichterung!

Für Produktionen, die von Mitgliedern der Produzenten-Allianz produziert wurden, werden der GVL ab dem Jahr 2019 die Drehtage-Meldelisten zur Verfügung gestellt. Sobald ein Film / eine Serie dann gesendet wurde, muss die einzelne Schauspielerin / der einzelne Schauspieler also perspektivisch ihre bereits anhand der Produktionsdaten erfolgte Meldung nur noch bestätigen, damit diese verifiziert werden kann. Konkret heißt das, dass es nicht mehr erforderlich sein wird, der GVL Nachweise darüber einzureichen, ob man bei Produktion XY auch tatsächlich oder in dem angegebenen Umfang beteiligt war, denn schließlich sind die Daten der Produzenten ohnehin viel „valider“ als alles, was wir einreichen könnten – bestenfalls sind es auch nur eben jene Informationen, die wir von den Produzenten bekommen. Das schließt aber natürlich nicht aus, dass die Berechtigten eine Korrektur verlangen können, sollten die von den Produzenten gelieferten Daten einmal ungenau oder unvollständig sein.

Die hier beschriebene Verwendung der Produktionsdaten wird nur ein erster Schritt sein. Ziel ist es, auch im Synchronbereich individuelle Meldungen überflüssig zu machen, sodass lediglich zu Kontrollzwecken ein individuelles Tätigwerden erforderlich sein kann.

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