27. März – BFFS begrüßt Verabschiedung des EU-Urheberrechts

EU-Richtlinie stärkt Rechte der Urheber und ausübenden Künstler. Bundesverband Schauspiel e.V. (BFFS) fordert schnelle Umsetzung in deutsches Recht. 

Berlin/Straßburg, 27. März 2019 – Der Bundesverband Schauspiel e.V. (BFFS) begrüßt den gestern vom Europäischen Parlament in Straßburg beschlossenen Kompromiss zur Reform des Urheberrechts. Die EU-Richtlinie sorgt dafür, dass Urheber und ausübende Künstler endlich europaweit effektive Durchsetzungsmechanismen für eine angemessene Vergütung ihrer Leistungen erhalten. Für diesen Meilenstein hat der BFFS jahrelang gekämpft. Der Verband fordert jetzt eine schnelle Umsetzung der EU-Richtlinie in deutsches Recht.

„Wir danken allen EU-Abgeordneten, die für die Richtlinie gestimmt haben. Sie haben damit die Kreativen maßgeblich unterstützt und einen wichtigen Beitrag für die Demokratie geleistet! Endlich ist europaweit der Grundstein dafür gelegt, dass die Leistungen der Kulturschaffenden gewürdigt und angemessen vergütet werden“, erklärt Leslie Malton, erste Vorsitzende des BFFS, und ergänzt: „Mit der Richtlinie haben wir einen verbindlichen Rechtsstandard mit klaren Haftungsregeln, der nun zeitnah im deutschen Recht verankert werden muss.“

Die EU-Mitgliedstaaten haben ab Inkrafttreten der Richtlinie zwei Jahre Zeit, den Rechtsakt in nationales Recht umzusetzen: „Wir werden diesen Prozess eng begleiten. Die deutsche Gesetzgebung muss der europäischen Vorstellung gerecht werden. Hier darf es keine Alleingänge einzelner Länder geben“, meint Malton.

Foto von BFFS-Vorstand Leslie Malton (© Michael Ruscheinsky)


Über den Bundesverband Schauspiel e.V. (BFFS):
BFFS steht für Bühne, Film, Fernsehen, Sprache. Gegründet 2006 ist der BFFS als Verband und Gewerkschaft mit seinen über 3.300 Schauspielerinnen und Schauspielern inzwischen die größte nationale Schauspielerorganisation und die mitgliederstärkste Berufsvertretung der deutschen Film-, Fernseh- und Theaterlandschaft.

Der BFFS vertritt die berufsständischen sowie die gewerkschaftlichen Interessen der Schauspielerinnen und Schauspieler in Deutschland. Er will die kulturellen, gesellschaftlichen, politischen, rechtlichen, tariflichen und sozialen Rahmenbedingungen verbessern bzw. schaffen, die sowohl den einzigartigen Schauspielberuf schützen, bewahren und fördern als auch die besondere Lebens- und Erwerbsituation der Künstlerinnen und Künstler berücksichtigen, die diesen Schauspielberuf ausüben.

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