BFFS begrüßt Hilfe der Bundesregierung für Schauspieler*innen

Die neuen Corona-Hilfsprogramme setzen die Forderungen des BFFS um. Kurz befristet beschäftigte Schauspieler*innen erhalten Unterstützung.

Berlin, 05. Februar 2021 – Die monatelangen Bemühungen des Bundesverband Schauspiel e.V. (BFFS) waren erfolgreich: Auch kurz befristet beschäftigte Künstler*innen, die besonders von den Corona bedingten Lockdowns betroffen sind, werden ab sofort von den Corona-Hilfsprogrammen der Bundesregierung (Überbrückungshilfe III) berücksichtigt. Das haben das Bundesministerium der Finanzen, das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien heute bekanntgegeben. Neben den Solo-Selbstständigen können nun auch „kurz befristet Beschäftigte in den Darstellenden Künsten“ Neustarthilfe von bis zu 7.500 Euro für den sechsmonatigen Zeitraum Januar bis Juni 2021 beantragen.

„Der BFFS hatte die Bundesregierung seit Beginn der Pandemie immer wieder dazu aufgefordert, die Schauspieler*innen in der Krise nicht zu benachteiligen. Viele unserer Schauspielkolleg*innen haben den BFFS dankenswerterweise bei den Bemühungen unterstützt, die nun zum Erfolg geführt haben“, erklärt BFFS-Vorstandsmitglied Hans-Werner Meyer.

Und sein Vorstandskollege Heinrich Schafmeister ergänzt: „Aber ein besonderer Dank gebührt der Staatsministerin Monika Grütters. Sie hat sich innerhalb der Bundesregierung intensiv dafür eingesetzt, dass neben den Solo-Selbstständigen auch die auf Projektdauer befristet Beschäftigteten, vor allem wir Schauspieler*innen, Zugang zu den Überbrückungshilfen erhalten. Die Politik hat verstanden!“

Honorarfreies Foto von Hans-Werner Meyer (© Michael S. Ruscheinsky) zum Download

Honorarfreies Foto von Heinrich Schafmeister (© Kornelia Boje) zum Download

Über den Bundesverband Schauspiel e.V. (BFFS):
BFFS steht für Bühne, Film, Fernsehen, Sprache. Gegründet 2006 ist der BFFS als Verband und Gewerkschaft mit seinen über 3.600 Schauspieler*innen inzwischen die größte nationale Schauspielorganisation und mitgliederstärkste Berufsvertretung der deutschen Film-, Fernseh- und Theaterlandschaft. Der BFFS vertritt die berufsständischen sowie die gewerkschaftlichen Interessen der Schauspieler*innen in Deutschland. Er will die kulturellen, gesellschaftlichen, politischen, rechtlichen, tariflichen und sozialen Rahmenbedingungen verbessern bzw. schaffen, die sowohl den einzigartigen Schauspielberuf schützen, bewahren und fördern als auch die besondere Lebens- und Erwerbsituation der Künstler*innen berücksichtigen, die diesen Schauspielberuf ausüben.

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