Ordentliche Mitgliederversammlung 2025 des BFFS
„Insgesamt 80 Verhandlungen im Jahr 2024. Das sind im Schnitt alle 4½ Tage eine Verhandlung. Vor- und Nachbereitungen intern und mit Schwester-Gewerkschaften sowie Treffen mit der Politik SIND NICHT MITGERECHNET.“ Von diesem und anderem Engagement sowie von den vielen Erfolgen – darunter der sensationelle Tarifvertrag zur betrieblichen Altersvorsorge und der erste Tarifvertrag in Deutschland zum Einsatz künstlicher Intelligenz – kündet der Geschäftsbericht 2024, der am Freitag-Nachmittag (26.09.2025) den BFFS-Schauspieler*innen auf ihrer virtuellen ordentlichen Mitgliederversammlung vom Vorstand präsentiert wurde.
Angesichts der Lage von uns Schauspieler*innen erscheinen die enormen Kraftanstrengungen des BFFS aber auch angebracht. Schließlich ist unsere Beschäftigungssituation zurzeit schlechter als zur Coronazeit und die Herausforderungen z. B. in den Bereichen Synchron, Bühne und Werbung sowie zu den Themen Künstliche Intelligenz, Gagen und Folgevergütung, erlauben unserer Schauspielgewerkschaft keine Verschnaufpause.
![20250926 Sophia Schober[1]](https://www.bffs.de/wp-content/blogs.dir/42/files/2025/09/20250926_Sophia_Schober1-300x300.jpg)
Da kommt eine Verstärkung des BFFS-Leitungsteams gerade zur rechten Zeit. Sophia Schober ist sowohl ausgebildete Schauspielerin als auch Volljuristin mit zwei Staatsexamen. Sie arbeitet seit dem 15. Juli für den BFFS und wird sich als zusätzliche Justiziarin neben Bernhard F. Störkmann vor allem auch um die Rechtsberatung unserer Mitglieder kümmern. Sophia Schober wurde vom Vorstand und der Mitgliedschaft herzlich begrüßt.
Leider konnten aufgrund der dichten Tagesordnung nicht alle angesetzten drängenden Themen in der gewünschten Ausführlichkeit besprochen werden. Der Vorstand ist fest entschlossen, dies auf gesonderten virtuellen Mitglieder-Veranstaltungen nachzuholen. Immerhin brachte das Meinungsbild der Mitglieder das starke Bedürfnis zum Ausdruck, auch im bisher völlig ungeregelten Bereich Werbung verbindliche Standards anzustreben – aber möglichst, ohne in den anderen Anstrengungen nachzulassen. Denn natürlich möchte die Mitgliedschaft …
- baldige Abschlüsse mit ARD und ZDF zu Folgevergütungen, um anschließend mit den Sendern die nächsten Problemfelder zur Sprache bringen zu können;
- weitere Vereinbarungen mit weiteren Verwertern zum Einsatz Künstlicher Intelligenz, gerade mit Blick auf den Synchronbereich
- und weitere Fortschritte beim NV Bühne, z. B. zum leidigen Thema „Nichtverlängerung“.
Was war noch? Ach ja: Die Mitgliedschaft stellt sich hinter den politischen Kurs des BFFS-Vorstands, sprach ihm das Vertrauen aus und entlastete ihn für das Geschäftsjahr 2024 zu 100 Prozent.
