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Der BFFS – Der Bundesverband Schauspiel

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© Martin Becker
(v.l.n.r.) J. Beerhold, T. Schmuckert, H.-W. Meyer, M. May (ausgeschieden), B. F. Störkmann, A. Monot, Jr., M. Brandner, H. Schafmeister, B. Dorenz

Der BFFS vertritt die berufsständischen sowie die gewerkschaftlichen Interessen der Schauspielerinnen und Schauspieler in Deutschland.

Er will die kulturellen, gesellschaftlichen, politischen, rechtlichen, tariflichen und sozialen Rahmenbedingungen verbessern bzw. schaffen, die sowohl den einzigartigen Schauspielberuf schützen, bewahren und fördern als auch die besondere Lebens- und Erwerbssituation der Künstlerinnen und Künstler berücksichtigen, die diesen Schauspielberuf ausüben.

Über 2.800 Mitglieder zählt der BFFS inzwischen (Stand April 2016) und ist damit ist in Deutschland der mitgliederstärkste Berufsverband der deutschen Kino- und Fernsehlandschaft und die größte Schauspielerorganisation.

In dem Bewusstsein, dass Schauspielerinnen und Schauspieler sowohl Rückgrat als auch Gesicht unserer kulturell wichtigen aber auch sensiblen Film- und Bühnenkultur sind, pflegt der Bundesverband Schauspiel eine enge Vernetzung mit Politik, Sendern, Behörden, Filmgesellschaften sowie Theatereinrichtungen und anderen Verbänden bzw. Gewerkschaften.

Wie ist der BFFS entstanden?

Im April 2006 wurde der BFFS als Verband auf Anregung der Schauspielersektion der Deutschen Filmakademie gegründet. Damit wurde eine Lücke geschlossen, die seit langem klaffte. Die meisten anderen Kunst- und Kulturschaffenden waren bereits in entsprechenden Berufsverbänden organisiert. Die BFFS-Gründungsmitglieder waren Jasmin Tabatabai, Antje Schmidt, Michael Brandner, Matthias Brandt, Oliver Broumis, Hans-Werner Meyer und Herbert Knaup.

Als Bundesverband der Film- und Fernseh-Schauspieler (kurz BFFS) ins Leben gerufen, wurde er am 11.5.2014 in Bundesverband Schauspiel umbenannt, und ist inzwischen der Bund für alle „Festen“ und „Freien“ Schauspielerinnen und Schauspieler (kurz BFFS) und zuständig für alle Bereiche: Bühne, Film, Fernsehen und Sprache (kurz BFFS).

Welche wichtigen Erfolge kann der BFFS aufweisen?

April 2006: Den deutschen Schauspielerinnen und Schauspielern gelingt es endlich, eine eigenständige und bundesweite Organisation zu gründen, die ausreichend groß und repräsentativ ist, die Schauspielinteressen wirkungsvoll gegenüber Politik, Behörden, Produzenten und Sendern zu vertreten.

Mai 2008: Auf Initiative des BFFS wird von Amts wegen geklärt, wie Schauspielerinnen und Schauspieler bei Dreharbeiten korrekt sozialversichert werden müssen, nämlich über die gesamte Zeit des Engagements und nicht nur an den einzelnen Drehtagen.

Juni 2009: Die intensiven Bemühungen des BFFS werden belohnt. Der Deutsche Bundestag verabschiedet ein Änderungsgesetz zur Arbeitslosengeld-1-Regelung, durch das die soziale Benachteiligung von Schauspielerinnen, Schauspielern und anderen kurz befristet Beschäftigten abgemildert wird.

Juli 2010: Der BFFS schließt ein Bündnis mit ver.di und beginnt Tarifverhandlungen mit der Produzentenallianz. Damit ist der BFFS nicht nur formal nach Satzung, sondern auch praktisch von den bisherigen Tarifpartnern als Berufsgewerkschaft der Schauspielerinnen und Schauspieler anerkannt.

Oktober 2010: Mit der Protestaktion „Ich bin preiswert“ beim Deutschen Fernsehpreis trägt der BFFS ganz entscheidend zur Gründung der Deutschen Akademie für Fernsehen bei und setzt eine charmante Duftmarke, dass der BFFS durchaus bereit ist, mit kämpferischen Maßnahmen seine politischen und tariflichen Ziele zu erreichen.

Juli 2011: Der BFFS setzt mit gezielten Arbeitskampfmaßnahmen durch, dass die ins Stocken geratenen Tarifverhandlungen fortgesetzt werden.

Februar 2012: Der BFFS veranstaltet seinen ersten Deutschen Schauspielerpreis.

Mai, Juni 2012: BFFS-Mitglieder werden in den GVL-Beirat und in die Mitgliederversammlung der Pensionskasse Rundfunk gewählt.

Mai 2013: Der BFFS unterschreibt seinen ersten Tarifvertrag, der zugleich der erste ist, der urheberrechtlich begründete Folgevergütungen für auf Produktionsdauer tätige Filmkreative u. a. für Schauspielerinnen und Schauspieler regelt.

Juli 2013: Der BFFS unterschreibt seine ersten Gemeinsamen Vergütungsregeln mit einer Sendergruppe, nämlich der ProSiebenSat.1 Media AG. Vereinbart werden eine Einstiegsgage (880 €), die bei Produktionen der Gruppe nicht unterschritten werden darf, sowie eine quotenabhängige Folgevergütung.

Dezember 2013: Der BFFS unterschreibt den ersten Tarifvertrag eigens für Schauspielerinnen und Schauspieler. Unter anderem wird eine Einstiegsgage (750 €) eingeführt, die allgemein bei Dreharbeiten nicht unterschritten werden darf.

April 2014: Der BFFS gründet die Deutsche Schauspielkasse. Sie verteilt die vom BFFS ausgehandelten Kinoerlösbeteiligungen und Folgevergütungen (der ProSiebenSat.1 Media AG) an die berechtigten Schauspielerinnen und Schauspieler.

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