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Schauspielerpreis 2014: Ein Nachtrag

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Nach dem Schauspielerpreis ist vor dem Schauspielerpreis. Ich bin noch immer extrem beglückt von dem Ereignis, ein Gefühl, das ich von den letzten beiden Verleihungen her kenne, ein nachhaltiges Gefühl von Zufriedenheit und Freude, weil unsere Vision aufgegangen ist, mit einem solchen Preis die schauspielerische Sicht auf unsere Arbeit auszudrücken, unsere Sicht auf das, was wir brauchen, um spielen zu können und weil wir uns selbst damit die Möglichkeit geschaffen haben, den Wert unserer Arbeit zu präsentieren. Oder, um es mit den Worten unseres Vorstandsmitgliedes Antoine Monot,Jr. zu sagen: „Die Leute brauchen Visionen.“

Ja, es war etwas zu lang. Wie auch schon im letzten Jahr. Und im Jahr davor. Dafür hatten wir vier neue Kategorien, und wir haben auch schon Ideen, wie und woran wir trotzdem kürzen können.

Und auch in diesem Jahr wurde es im Vorfeld wieder dramatisch, weil wir Sie, die Mitglieder, um Mitarbeit bei der Akquise von Spendengeldern bitten mussten. Auch in diesem Jahr war Ihre Bereitschaft zu spenden wieder gewaltig und hat den Preis letztlich gerettet.

Aber trotz aller Schwierigkeiten und Pannen, die es natürlich auch gegeben hat, ist es im Großen und Ganzen, besser gelaufen als im Jahr zuvor. Thomas Schmuckert war verantwortlich für eigentlich alles. Ohne ihn hätte der Preis nicht stattfinden können. Ohne die Hilfe aller Agenturen, unserer wunderbaren Geschäftsstelle und unserer Projektleiterin Michaela Niemeyer natürlich auch nicht, ebenso wenig wie ohne die Hilfe unserer Kooperationspartner und Sponsoren, der unermüdlichen Jurymitglieder und Laudatoren. Aber ohne Thomas, der immer ansprechbar war und auch immer angesprochen wurde, wenn eine Einladung nicht angekommen war oder wenn entschieden werden musste, welche Kategorie wann präsentiert wird, welche Pressemitteilung wann raus muss, wer die Trailer schneidet, wer die Szenen dafür auswählt und so weiter und so weiter — ohne ihn hätte niemand den Überblick gehabt und die Fäden zusammengeführt.

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Es braucht immer einen, der die Verantwortung trägt. Und wenn das einer ist, der es so verlässlich und voller Begeisterung tut, wie Thomas, dann leisten auch alle anderen ihren Beitrag gern und in so überzeugter und begeisternder Weise, wie es in diesem Jahr wieder der Fall war.

Mit der Einstellung einer Projektleiterin und der Gründung des Freundeskreises des Deutschen Schauspielerpreises haben wir die ersten Schritte in Richtung Professionalisierung getan, die dringend notwendig sind, wenn der Preis auch in Zukunft existieren soll. Denn das Tempo und der Grad an Selbstausbeutung, die ihn in diesen letzten drei Jahren ermöglicht haben, werden auf Dauer nicht durchzuhalten sein. Aber nach dieser überwältigenden Freude, die wir bei der Preisverleihung erleben konnten, bin ich zuversichtlich, dass wir es hinkriegen!!

Günter Rohrbach, der Ehrenpreisträger Inspiration dieses Jahres, hat es in seiner Dankesrede auf den Punkt gebracht: „Dieser Preis ist das so sichtbare wie charmante Zeichen dafür, dass die Schauspieler ihre Sache selbst in die Hand nehmen und kämpfen. Das würde auch höchste Zeit. Denn ohne Kampf könnte es bald vorbei sein mit der Filmerei in diesem Land.“

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