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PRESSEMITTEILUNG: DFFF: DasFreutFilm&Fiskus

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BFFS und ver.di Filmunion starten Charme-Offensive

Berlin, 28. Oktober 2014

Unter dem Slogan DasFreutFilm&Fiskus läuft seit dem Wochenende eine von Bundesverband Schauspiel (BFFS) und ver.di Filmunion initiierte „Charme-Offensive“ gegen die geplante Kürzung des DeutschenFilmFörderFonds. Die über 2600 BFFS-Mitglieder sowie sämtliche bei der ver.di Filmunion organisierten Film- und Fernsehschaffenden wurden aufgefordert, Autogramm-karten, Selfies und Teamfotos an entscheidende Politiker des Haushaltsausschusses mit folgendem Text zu schicken:

„1 Filmförderung = 1,72 Steuereinnahmen + Großes Kino. Tatsache! Die DFFF-Kürzung schadet der Haushaltskonsolidierung und der (Film-)Wirtschaft.

Ergänzend zu einem von namhaften Mitgliedern der Deutschen Filmakademie unterschriebenen offenen Brief unterstützt der BFFS auf diese Weise den Vorstoß der Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU), den DFFF auf 70 Millionen Euro zu vergrößern, statt – wie derzeit diskutiert – auf 50 Millionen Euro zu senken.

„Wir sprechen hier nicht nur von einer Förderung des Filmstandortes Deutschland“, so Hans-Werner Meyer, Vorstandssprecher des BFFS, „sondern von einer Investition, deren Umsatzmultiplikator laut der aktuell vorliegenden Studie der Roland Berger Strategy Consultants mit 2,4 höher ist als jener der Pharma- und Chemieindustrie und eine zeitnahe Rendite von 70 bis 80 % für den Fiskus erbringt.“ Damit verweist Meyer auf die Studie „Volkswirtschaftliche Effekte in der Kinofilmproduktion in Deutschland“ der Roland Berger-Berater. Sie kommt unter anderem zu dem Ergebnis, dass in der Filmindustrie einem Einsatz von „100 Millionen Euro 172 Millionen Euro an direkten, indirekten und induzierten Steuerrückflüssen“ gegenüberstehen – und das „viel schneller als bei zahlreichen anderen staatlichen Anreizsystemen“.

„Wir wollen die Regierung dabei unterstützen, einen ausgeglichenen Haushalt zu präsentieren.“, ergänzt Michael Brandner, Vorsitzender des BFFS. „Gleichzeitig wollen wir eine starke Filmwirtschaft. Denn Das Freut Film & Fiskus.“

Die Berger-Studie prognostiziert, dass bei einer Senkung des DFFF um 50 % mit steuerlichen Einbußen um 53 Millionen Euro, bei einer Aufstockung um 10 % aber bereits mit einem Anwachsen des Produktionsvolumens um 49 Millionen Euro zu rechnen ist. Darauf Bezug nehmend fordert der BFFS die Bundesregierung auf, diese haushaltspolitische Maßnahme zu überdenken, Abstand hiervon zu nehmen und im Sinne einer wettbewerbsfähigen deutschen Filmwirtschaft den DeutschenFilmFörderFond langfristig zu stärken.

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Weitere Informationen:

orangeblue relations gmbh
Marcus Manz
Tel.: 030/284878-0
www.orange-blue.de

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