Bericht über die Auftaktveranstaltung zum zehnjährigen Bestehen des „Equal Pay Day“

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Julia Beerhold (links) und Manuela Schwesig © BPW Germany | Foto: Oliver Betke

Am 18.10.2016 fand in Berlin eine sehr gelungene Auftaktveranstaltung zum zehnjährigen Bestehen des „Equal Pay Day“ im nächsten Frühjahr statt. Besonders hervorzuheben ist der persönliche Mut und Einsatz im Kampf um geschlechtergerechte Bezahlung der Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig und ihrem fantastischen Team, der schwedischen Gleichstellungsministerin Åsa Regnér, von Edeltraud Walla, Gleichstellungsbeauftragte der Universität Stuttgart, und natürlich der Organisatorinnen des Abends, dem Forum Equal Pay Day und der BPW Germany (Business and Professional Women Germany e.V.)! Die schwedische Gleichstellungsministerin berichtete unter anderem, dass die Lohnlücke in ihrem Land inzwischen auf 12,5 % gesenkt werden konnte. In Deutschland stagniert der sogenannte Gender Pay Gap bei 21 %.

Ich freue mich, dass ich als eine der Podiumsgäste Einblick in die Situation von Schauspielerinnen geben konnte. Auch in unserem Beruf existiert eine geschlechterspezifische Lohnlücke. Diese entsteht zum einen durch niedrigere Gagen für Schauspielerinnen. Zum anderen verdienen Schauspielerinnen auch deshalb weniger, weil für sie nicht annähernd so viele Rollenangebote in Film und Fernsehen zur Verfügung stehen wie für ihre männlichen Schauspielkollegen.

Auf dass wir bald den „Equal Pay Day“ nicht mehr brauchen!

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