Gratulation! Pro Quote Regie wird Pro Quote Film

Heute, am 31.01.2018, hat sich Pro Quote Regie in Pro Quote Film umbenannt. Die im Jahre 2014 von Regisseurinnen gegründete Vereinigung, die seitdem sehr vehement und erfolgreich für die Gleichberechtigung der Frauen in unserer Film- und Fernsehbranche kämpft, ist nun auch offen für Angehörige anderer Filmgewerke. Wir vom Bundesverband Schauspiel stellen uns hinter die Forderungen der Kolleginnen von Pro Quote Film und haben mit den folgenden Worten zu ihrem mutigen Schritt gratuliert.

Liebe Kolleginnen,

im Namen des Bundesverband Schauspiel gratulieren wir herzlich zur erfolgreichen Weiterentwicklung von Pro Quote Regie hin zu Pro Quote Film!

Wir freuen uns auf eine konstruktive sowie erfolgreiche Zusammenarbeit und unterstützen Euch gerne bei der Durchsetzung Eurer wichtigen zehn Forderungen.

Als Berufsverband und Gewerkschaft der Schauspielerinnen und Schauspieler sind uns in den von uns geführten Tarifverhandlungen vor allem faire Arbeits- und Drehbedingungen in der Film- und Fernsehbranche ein zentrales Anliegen! Dazu gehören zwingend gerechte und gleichwertige Vergütungs- und Besetzungschancen zwischen den Geschlechtern.

Die Schaffung normativer Regeln zur Umsetzung von Gendergerechtigkeit und die Durchsetzung und Verwirklichung Eurer wichtigen zehn Forderungen sind notwendige Schritte, damit in unserer Branche faktischen Benachteiligungen von Frauen, Machtmissbrauch und Sexismus künftig der Boden entzogen wird.

Dies zu erreichen, ist verbandsübergreifend gemeinschaftliche Aufgabe von Männern wie Frauen. Als Bundesverband Schauspiel freuen wir uns, künftig gemeinschaftlich mit Euch hierzu unseren Beitrag zu leisten.

Mit herzlichen Grüßen

der BFFS-Vorstand