Antworten von der SPD auf unsere 10 Fragen

1. Was will Ihre Partei tun, um die Lage vor und hinter den Kulissen deutscher Bühnen zu verbessern?

Die SPD steht für eine Kulturpolitik, die es Kulturschaffenden ermöglicht, von ihrer Arbeit auskömmlich zu leben. Wie eine Vielzahl von Studien belegen, ist die Situation von freischaffenden Künstlerinnen und Künstlern oftmals schwierig. Für die öffentliche Hand besteht eine Verantwortung in der Kulturförderung. Sie muss darauf hinwirken, dass Tarifverträge eingehalten werden, die damit verbundenen Anpassungen der Zuwendungen für öffentlich geförderte Institutionen und Projekte bei Tarifsteigerungen erfolgen sowie soziale Mindeststandards und die Zahlung von Mindesthonoraren bei der Fördermittelvergabe selbstverständlich sein sollten. Auch wenn die öffentliche Kulturförderung überwiegend in der Verantwortung der Länder und Kommunen liegt, werden wir uns für die Umsetzung dieser Prinzipien auf allen Ebenen von öffentlicher Kulturförderung einsetzen. Dort wo der Bund selbst Träger ist oder wo er öffentlichen und/oder privaten Trägern (mittelbar oder unmittelbar) Zuwendungen zukommen lässt, wollen wir, dass eine auskömmliche Honorierung von freiberuflichen Künstlerinnen und Künstlern erfolgt. Der Bund und die Kultureinrichtungen des Bundes müssen mit gutem Beispiel zur fairen Bezahlung von Angestellten und Honorarkräften vorangehen. Darüber hinaus machen wir uns für Mindesthonorare für Kulturschaffende, Ausstellungshonorare sowie eine erhöhte Förderungsdauer im Sinne einer besseren Planbarkeit stark.

Des Weiteren haben wir die Kommunen in der ablaufenden Legislaturperiode mit rund 60 Mrd. Euro entlastet, so dass der Einspardruck auf die ,,freiwillige Aufgabe“ Kulturförderung deutlich gesunken ist.

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